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Vom zottigen Klappertopf bis zur Glockenblume

Ansaat geglückt: In Gars wachsen artenreiche Wiesen

Bei der Besichtigung der Wiese in Krücklham bei Mittergars: Anita Schmidleitner und Esther Lindner vom Landschaftspflegeverband Mühldorf, Walter Niedermeier (Pächter), Matthias Nirschl (Biodiversitätsberater des Landkreises Mühldorf), Grundstückseigentümerin Barbara Voglmaier, und Landrat Max Heimerl.
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Bei der Besichtigung der Wiese in Krücklham bei Mittergars: Anita Schmidleitner und Esther Lindner vom Landschaftspflegeverband Mühldorf, Walter Niedermeier (Pächter), Matthias Nirschl (Biodiversitätsberater des Landkreises Mühldorf), Grundstückseigentümerin Barbara Voglmaier, und Landrat Max Heimerl.

Artenreiche Wiesen sind in der Landschaft nur noch selten anzutreffen. Diese Wiesen verfügen über eine wichtige Lebensraum- und Verbundfunktion für viele Tier- und Pflanzenarten, so lautet es in einer Pressmitteilung des Mühldorfer Landratsamtes.

Gars – Das Landratsamt Mühldorf stellt zusammen mit Landwirten und Flächeneigentümern auf kooperativer und freiwilliger Basis solche artenreichen Wiesen wieder her. Dabei werden mit der Unterstützung des Landschaftspflegeverbands Mühldorf (LPV) Samen von bestehenden Flächen abgeerntet und zur Neuansaat verwendet. Bei der Auswahl der Maßnahmenfläche ist zu beachten, dass diese standörtlich geeignet sind und möglichst nährstoffarm sind, so die Pressemitteilung.

Zur Besichtigung einer wiederhergestellten artenreichen Wiese lud Biodiversitätsberater Matthias Nirschl gemeinsam mit dem LPV Landrat Max Heimerl nach Krücklham bei Mittergars ein, um sich nach knapp zwei Jahren ein Bild von der Blühwiese zu machen.

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Ausgangslage war dort ein Acker mit geringer Bodenzahl und schlechter Lage. Im September 2020 wurde die Ansaat händisch durchgeführt. Das dafür notwendige Saatgut stammte aus der Region und wurde mit Spezialgeräten geerntet. Im Jahr 2021 wurden Pflegeschnitte gemacht, um den Bestand relativ kurz zu halten und eine gute Keimung der Samen zu gewährleisten. Aktuell sind auf der Wiese bereits über 40 verschiedene Pflanzenarten nachgewiesen.

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Darunter Margeriten, Glockenblumen, verschiedene Gräser und auch gefährdete Sorten wir der zottige Klappertopf.

Der Landwirt erhält für die extensive Bewirtschaftung, beispielsweise die Einhaltung der Schnittzeitpunkte, eine Förderung über das Vertragsnaturschutzprogramm und verwertet den Aufwuchs in seinem Betrieb zur Fütterung von Stroh-Schweinen.

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