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Jubiläum

Andreas Oswald aus Maitenbeth feiert 80. Geburtstag

Andreas Oswald
+
Andreas Oswald
  • VonLorenz Richterstetter
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Spazieren gehen und Schwammerl suchen: Jubilar Andreas Oswald aus Maitenbeth geht es mittlerweile langsam an.

Maitenbeth/Steinhöring ¨– „Als ich im Juli 2019 bei einem schweren Verkehrsunfall fast ums Leben gekommen wäre und zehn Tage lang im Koma gelegen bin, hätte ich nicht gedacht, dass ich meinen 80. Geburtstag einmal bei so guter körperlicher Verfassung und geistiger Frische werde feiern können. Aber ich habe mich davon überraschend schnell wieder erholt und konnte schon Mitte September das Krankenhaus wieder verlassen“, erzählt Andreas Oswald von den schwersten Wochen in seinem Leben.

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Andreas Oswald wurde am 7. Januar 1942 in Ebersberg geboren und ist auf dem Wagner-Anwesen in Kraiß bei Steinhöring als jüngstes Kind zusammen mit vier Schwestern und zwei Brüdern aufgewachsen. Zur Schule gegangen ist er in Steinhöring, anschließend hat er bis 1965 auf dem elterlichen Hof mitgearbeitet. 1964 hat er beim Tanzen seine spätere Ehefrau Gertraud kennengelernt und diese am Silvestertag 1965 auch geheiratet.

Schon vier Tage später musste er zur Bundeswehr nach Brannenburg einrücken und dort seinen Wehrdienst ableisten. Während seiner Bundeswehrzeit hat er sich in Steinhöring ein Eigenheim gebaut und ist dort 1967 auch eingezogen. Zwei Söhne kamen dort zur Welt, heute ist er Opa von einem Enkelkind. Von 1967 bis zu seinem Renteneintritt 2004 hat Oswald dann als LKW-Fahrer in München und Ebersberg gearbeitet.

Abteilung Fitness sportlich und sozial eingestellt

Als seine Frau 1987 das elterliche Simmern-Anwesen in Etschloh bei Maitenbeth erbte, haben sie dort zwei Jahre später mit viel Eigenleistung neu gebaut und sind 1990 auch dorthin umgezogen. Neben seinem Beruf als Kraftfahrer hat er seine beiden Söhne tatkräftig beim Hausbau unterstützt und seit dem Jahr 2000 seinen Sohn Wolfgang auch beim Aufbau seiner Metzgerei. „Dabei habe ich alles gemacht, was so angefallen ist und wo ich irgendwie helfen konnte“ Früher ist er mit seine Frau öfter mal nach Bad Füssing zum „Wellnessen“ gefahren und sie haben die Zeit dort zum Erholen so richtig genossen. Aber das hat sich mit Corona irgendwie aufgehört

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.„Ich bin auch viel und gerne mit dem Fahrrad unterwegs gewesen, aber seit meinen Unfall kann ich das leider nicht mehr. Heute gehe ich viel mit meinen Wanderstöcken spazieren und bin oft im Wald beim Schwammerl suchen unterwegs“ erzählt der Jubilar. Gefeiert wurde zu Hause mit Kindern und Verwandten und auch die Nachbarn haben es sich nicht nehmen lassen, zum Gratulieren vorbei zu schauen.

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