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Ein Tag mit dem Bühnen-Profi

Andreas Kern unterstützt die Schnaitseer Theatergemeinschaft

Proben mit dem erfahrenen Schauspieler, Autor und Regisseur: (von links) Peter Mühlberger , Thomas Schmidinger, Christian Westner, Martin Oberbauer und Severin Schluck befolgten in ihrer Szene die Anweisungen von Andreas Kern.
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Proben mit dem erfahrenen Schauspieler, Autor und Regisseur: (von links) Peter Mühlberger , Thomas Schmidinger, Christian Westner, Martin Oberbauer und Severin Schluck befolgten in ihrer Szene die Anweisungen von Andreas Kern.
  • VonJosef Unterforsthuber
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Andreas Kern hat mit namhaften Volksschauspielern wie Beppo Brem, Maxl Graf, Erni Singerl und Hans auf der Bühne gestanden. 2009 übernahm er die Leitung des Tegernseer Volkstheaters. Von seiner reichhaltigen Erfahrung profitierte nun die Schnaitseer Laienbühne.

Schnaitsee – „Das Theaterspielen ist mein Leben“, sagte Kern gleich zu Beginn, als er am Sonntag für einen ganzen Tag nach Schnaitsee kam, um rund zwei Dutzend Laienschauspieler der Theatergemeinschaft mit wertvollen Tipps auf das neue Stück „Bluat vo da Gams – de G´schicht vom Jennerwein“ von Sebastian Schlagenhaufer vorzubereiten.

Tipps für jeden Bereich

Der Vormittag im Festsaal der Taverna „Ägäis“ war der Theorie vorbehalten. Hier gab der renommierte Volksschauspieler, der auch als Autor vieler Stücke bekannt ist, Hinweise für die Schnaitseer Regisseure zur Stückauswahl, zur optimalen Besetzung und zur Probenarbeit. Zu Fragen und eventuell auftretenden Problemen wusste Kern immer eine Lösung. Die Schauspieler profitierten von seinen Tipps zum Rollenstudium, dem Herausstellen des Charakters, zum Spiel mit den Requisiten und zur Betonung der Dramaturgie. Den Bühnentechnikern gab Kern Hinweise zur Lichtsetzung, zu Toneinspielungen und zum optimalen Aufbau der Kulissen.

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Nach der Mittagspause wurde zunächst der Spielort des neuen Stücks am Rathaus begutachtet. Im Saal gab der Schauspieler Kern sein Wissen bei zwei Szenen weiter. Bei „... und das am Heiligen Abend“ zeigte er die Inszenierung einer Komödie und forderte von den Schnaitseern: „Hier muss Satz auf Satz, Pointe auf Pointe im Fluss liegen. Es dürfen keine Pausen entstehen. Nur so kann das Stück sich dem Zuschauer optimal erschließen.“

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Bei der zweiten ausgewählten Szene mit dem Brandner Kaspar und dem Boandlkramer dagegen standen die Mimik, die Betonung und dramaturgische Pausen im Fokus. „Der Zuschauer muss den Schauspielern den Inhalt der Szene abnehmen. Wenn der Brandner um seine Tochter trauert, muss das echt wirken.“

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Nach fast sieben Stunden dankte Vorsitzender Thomas Schachner dem Gast für seine wertvollen Tipps. Kern sicherte zu, dass er im Sommer nach Schnaitsee in die Freiluftaufführung kommen wird. Dann kann er sich selbst überzeugen, wie wirkungsvoll seine Hinweise umgesetzt wurden. /MN

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