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„Kostengünstige Mobilität ermöglichen“

Gemeinsam gegen hohe Spritkosten: Ameranger Auto-Gemeinschaft bietet „Car-Sharing“ für ihre Mitglieder an 

Profitieren vom Autoteilen: Vorsitzender Tilo Teply und Kassiererin Andrea Wallig mit Fahrzeugen der AmAG vor dem Ameranger Rathaus.
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Profitieren vom Autoteilen: Vorsitzender Tilo Teply und Kassiererin Andrea Wallig mit Fahrzeugen der AmAG vor dem Ameranger Rathaus.

Die stark gestiegenen Benzinpreise sind für viele Autobesitzer aktuell ein Grund zur Klage. Nicht so für die Mitglieder der Ameranger Auto-Gemeinschaft (AmAG), die von stabilen Preisen profitieren.

Amerang – „Sowohl die Pandemie als auch der Konflikt in der Ukraine hatten Auswirkungen auf uns. In der Pandemie sind die Nutzungszahlen zu Beginn stark eingebrochen und natürlich sind auch wir von den hohen Benzinpreisen betroffen. Da wir über die Jahre hinweg jedoch solide gewirtschaftet haben und keinen Gewinn machen müssen, konnten wir unsere Nutzungsgebühren seit 2014 gleich halten. Dies soll auch weiterhin so bleiben und unseren Mitgliedern kostengünstige Mobilität ermöglichen“, so Vorsitzender Tilo Teply in einer Pressemitteilung des Vereins.

Amerang war einst die kleinste Gemeinde mit einer Carsharing-Organisation.

Seit 2006 gibt es die AmAG. Damals war Amerang die kleinste Gemeinde Deutschlands mit einer eigenen Carsharing-Organisation. Ein innovativer Schritt, der die Aufmerksamkeit auf Amerang lenkte.

Funktioniert auch auf dem Land

„Car-Sharing funktioniert nur in größeren Städten mit gut ausgebautem ÖPNV. Auf dem Land kommt man um ein eigenes Auto nicht herum“, ist ein häufig gehörter Glaubenssatz. Seit 16 Jahren beweist jedoch die AmAG zur Freude des Vorstands, dass Carsharing auch für kleine Gemeinden auf dem Land eine kostengünstige und ökologisch sinnvolle Alternative zu einem eigenen Auto bietet.

Die Vorteile, die das Car-Sharing mit sich bringt, sind enorm.

„Denn anders als der Name Fahrzeug andeutet, fahren diese eben die meiste Zeit nicht, sondern stehen und verursachen Kosten“, so Teply. Was liege also näher, als diese gemeinsam zu betreiben und die Kosten zu teilen? Dies biete eine Vielzahl von Vorteilen: Durch die Verteilung der Fixkosten wie Abschreibung, Steuer, Versicherung auf mehrere Schultern werde Autofahren billiger. Der Bundesverband Car-Sharing rechne vor, dass jemand, der unter 10.000 Kilometer pro Jahr fährt, mit einem geteilten Auto auf jeden Fall günstiger fahre als mit einem eigenen. Wer durch die Mitgliedschaft die Anschaffung eines Zweit- oder Drittwagen vermeide, könne seine Mobilität bei deutlich geringeren Kosten realisieren. Die hohen Versicherungsprämien bei jugendlichen Fahranfängern entfallen durch eine günstige Pool-Versicherung, so die Ameranger. Dies sei besonders attraktiv für Familien. Mit einer größeren Fahrzeugauswahl stehe ein passendes Auto für alle Transportaufgaben zur Verfügung.

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Es entlaste die Umwelt, da durch die gemeinsame Nutzung Ressourcen geschont würden, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.. Außerdem spare man Zeit und Arbeit, da man sich nicht um Wartung und Pflege des Fahrzeuges kümmern müsse.

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Interessierte können sich von den Vorteilen der AmAG unter www.carsharing-amerang.de ein Bild machen und von einer dreimonatigen Schnuppermitgliedschaft profitieren. Wer die Menschen hinter der AmAG gerne persönlich kennenlernen will, ist zur nächsten Hauptversammlung am Montag, 11. Juli, um 19 Uhr, im Hotel „Das Stein“ in Amerang eingeladen.

RE/JuF

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