Ameranger Autoteiler wollen Gas geben bei der Gewinnung neuer Mitglieder

Jugendliche mit Führerschein B17 oder Führerscheinklasse AM dürfen das Elektrofahrzeug „Renault Twizzy“unbegleitet fahren. Die Ameranger Autoteiler haben das Fahrzeug in ihrem Fuhrpark. dpa
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Jugendliche mit Führerschein B17 oder Führerscheinklasse AM dürfen das Elektrofahrzeug „Renault Twizzy“unbegleitet fahren. Die Ameranger Autoteiler haben das Fahrzeug in ihrem Fuhrpark. dpa

Bereits seit 2006 gibt es mit den Ameranger Autoteilern (AmAG) einen funktionierenden Zusammenschluss Ameranger Bürger, die gemeinschaftlich Autos nutzen. Ziel ist es individuelle Mobilität zu ermöglichen, Kosten für Fahrzeuge zu sparen sowie die Umwelt zu entlasten.

Amerang – Bei der Hauptversammlung standen turnusgemäß Neuwahlen des Vorstandes an. Gründungsmitglied und langjähriger zweiter Vorstand Dr. Walter Satzinger zog sich aus dem aktiven Vorstand zurück. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis: Als Vorsitzender wurde Tilo Teply im Amt bestätigt. Ihm steht in Zukunft als zweiter Vorsitzender Sebastian Fuchs zur Seite. Kassier bleibt Andrea Wallig, das Amt des Schriftführers übernimmt Thomas Götz.

Mittlerweile hat sich der neue Vorstand zu seiner ersten Sitzung per Skype zusammengefunden und die Marschrichtung in die Zukunft abgesteckt. Neben der in nächster Zeit anstehenden Ersatzbeschaffung eines in die Jahre gekommenen Fahrzeuges wird ein Schwerpunkt auf der Gewinnung neuer Mitglieder liegen.

Besonders attraktiv ist die Mitgliedschaft für Haushalte, die an die Beschaffung eines Zweit- oder gar Drittwagens denken. Ein eigenes Fahrzeug steht die meiste Zeit ungenutzt in der Garage, verursacht aber dennoch Kosten (Versicherung, Steuer, Abschreibung). Hier unkompliziert auf ein Fahrzeug aus dem Ameranger Autoteiler-Pool zuzugreifen und nur die reale Nutzungsgebühr zu bezahlen, ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll, so der Vereinsvorstand.

„Junge Leute ab 17 profitieren besonders von einer Mitgliedschaft“, betont Teply. So stehe mit einem Renault Twizzy ein zeitgemäßes Elektrofahrzeug bereit, das Jugendliche mit Führerschein B17 oder Führerscheinklasse AM unbegleitet alleine führen dürfen. Fahrten im Umkreis von 25 Kilometern, also beispielsweise nach Rosenheim, sind damit ohne elterliche Chauffeursdienste problemlos möglich, weiß der Vorsitzende.

Auch die sprunghaft steigende Versicherungsprämie bei der Nutzung von Privatfahrzeugen durch junge Fahranfänger kann mit der AmAG vermieden werden. Sowohl begleitetes Fahren ab 17 als auch eine alleinige Nutzung ab 18 Jahren ist mit den Fahrzeugen der Ameranger Autogemeinschaft problemlos möglich.

Am besten lasse sich das Angebot der AmAG mit einer kostenfreien dreimonatigen Schnuppermitgliedschaft testen. Es fallen dann nur die günstigen Nutzungstarife an, die deutlich günstiger sind als ein eigenes Auto, so der neue Vorsitzende der Ameranger Autoteiler. re

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