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Bebauungsplan „Evenhausen West“

Amerang will geordnete städtebauliche Entwicklung sichern

Dringender Wohnbedarf in Amerang sorgt auch für Änderungen im Bebauungsplan „Evenhausen West“.
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Dringender Wohnbedarf in Amerang sorgt auch für Änderungen im Bebauungsplan „Evenhausen West“.

Im Geltungsbereich des rechtskräftigen Bebauungsplans „Evenhausen West“ gab es kürzlich mehrere Anfragen zu Bauvorhaben im Bereich der Chiemgaustraße, die nur mit einer Änderung des Bebauungsplans möglich sind.

Amerang – Der Grund dafür ist, dass verschiedene Belange betroffen sind, die eine fundierte Planung erfordern. Dies betrifft insbesondere die unzureichende Erschließung. Im Fokus: Straße, Entwässerung, Wasserversorgung. Auch die mit einer Bebauung entstehenden Auswirkungen auf das Ortsbild sind ein Thema. Deshalb sprach sich der Gemeinderat mit einer Gegenstimme für die Änderung des Bebauungsplans aus. Der Bereich umfasst eine Fläche von 1,44 Hektar.

Die Planung soll eine städtebauliche Entwicklung sichern, durch die ein bestehender dringender Bedarf an Wohnungen gedeckt wird. Weiter soll die Planung die erforderliche Herstellung der Erschließungsanlagen und Versorgungseinrichtungen gewährleisten, damit sie bis zur Fertigstellung der anzuschließenden Anlagen benutzbar sind. Da Teile des Gebiets an der westlichen Ortseinfahrt aufgrund ihrer Hanglage und ihrer Sichtbeziehung zur Kirche St. Peter und Paul Evenhausen liegen, kommt der möglichen Bebauung aus Sicht der Räte eine besondere Bedeutung zu. Andreas Schauberger (GLA) stimmte dagegen, da mit der Änderung des Bebauungsplans nicht unerhebliche Kosten auf die Gemeinde zukämen und es nicht sicher sei, ob die derzeit beabsichtigten Bauvorhaben auch realisiert würden. Zudem störte er sich daran, dass die Änderung im einfachen Verfahren durchgeführt werden soll. Aus seiner Sicht käme der ökologische Ausgleich dabei zu kurz.

Für den Bereich Evenhausen West existiert ein Bebauungsplan aus dem Jahr 1996 mit zwei Änderungsverfahren. Die betroffenen Grundstücke liegen teilweise im Geltungsbereich des Bebauungsplans. Intention des Bebauungsplans war der Erhalt einer ortsbildprägenden Grünfläche mit einem Bestand alter Obstbäume. Tatsächlich ist dieser Baumbestand aber so nicht mehr vorhanden. Zur Sicherung des Bauleitplanverfahrens beschloss der Gemeinderat einstimmig eine Veränderungssperre. Die gilt zunächst für einen Zeitraum von zwei Jahren. Bis dahin soll der neue Bebauungsplan stehen. Neue Bauvorhaben können somit nicht durchgeführt oder bauliche Anlagen nicht beseitigt werden. Es können keine erheblichen oder wesentlich wertsteigernden genehmigungspflichtigen Veränderungen von Grundstücken und baulichen Anlagen vorgenommen werden. Vorhaben, die bereits im Genehmigungsverfahren sind, sind davon nicht betroffen. Zuletzt lag der Gemeinde ein Vorbescheid-Antrag für eine Bebauung in dem Bereich vor. Zudem gibt es aktuell ein laufendes Baugenehmigungsverfahren.

ca

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