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Amerang

Supereiche von Georg Bichlmaier erzielt Rekordpreis

Viel Geld bekam Georg Bichlmaier aus Amerang für seine Eiche.
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Viel Geld bekam Georg Bichlmaier aus Amerang für seine Eiche.

Wertholz-Präsentation in Waging am See: Georg Bichlmaier aus Amerang bekommt Spitzenangebot für seine Eiche.

Wasserburg/Haag/Amerang/ Waging am See – Die beste Lärche der gesamten Submission kam von der Waldbesitzervereinigung (WBV) Wasserburg-Haag. Ein Furnierhersteller aus Österreich zahlte für den Stamm 604 Euro pro Festmeter – also für den Kubikmeter Holz – der Gesamtwert des Stammes beträgt 1.407 Euro.

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Für Georg Bichlmaier aus Mühlberg, bei Amerang, ging ein Traum in Erfüllung. Seine Eiche erzielte unter allen Stämmen der WBV Wasserburg-Haag den höchsten Erlös pro Festmeter, nämlich stolze 922 Euro. Die Südostbayern-Submission feiert 2022 ihr 25-jähriges Jubiläum. Aufgrund der Corona-Pandemie zwar stiller als sonst, aber dafür mit neuen Rekorden.

475 Stämme, 23 Holzarten

Inzwischen ist es schon Tradition, dass die WBV Wasserburg-Haag als Anbieter bei der Wertholz-Submission in Waging am See auftritt. So haben sich die Mitglieder auch in diesem Jahr wieder mit ihren „Schätzen“ präsentiert erklärt Alexander Graßl, Geschäftsführer der Waldbesitzervereinigung. Der Submissionsplatz war gut gefüllt mit hochwertigem Laub- und Nadelstammholz. Insgesamt standen 475 Stämme mit 481 Festmetern verteilt auf 23 Holzarten zum Verkauf. Knapp 65 Festmetern (insgesamt 50 Stämme) wurden vom WBV bereitgestellt – ein neues Rekordergebnis.

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Zum ersten Mal lieferten die Mitglieder auch Lärchen und Tannen nach Waging. Der Hauptanteil des aufliegenden Holzes entfiel wie schon in den vergangenen Jahren auf die Eiche. Ein Viertel (47 Festmeter) aller dargebotenen Eichen (186 Festmeter) stammte heuer aus dem Geschäftsgebiet des WBV Wasserburg-Haag. Dass beim Laubholz nach wie vor dunkle Hölzer, wie Eiche oder Nussbaum, sehr gefragt sind, zeigte sich auch bei den erzielten Preisen. So erlöste die Eiche im Schnitt 488 Euro pro Festmeter, das ist ein neuer Rekordwert. Das Spitzengebot für die Eiche mit 922 Euro pro Festmeter bekam Bichlmaiers Eiche aus Amerang.

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Die „Braut“ der Submission, also der Stamm mit dem höchsten Gesamtwert, war ebenfalls eine Eiche. Der 5,4 Meter starke Stamm erzielte insgesamt 4.244 Euro. Zweitbester Stamm war ein Nussbaum mit einem Gesamtwert von 2.182 Euro. Der durchschnittliche Erlös für alle angebotenen Nussbäume lag bei 630 Euro pro Meter.

Überangebot von Eschenholz

Helle Laubhölzer wie Ahorn, Esche oder Buche sind derzeit weniger gefragt. So erzielte der Bergahorn im Schnitt nur 281 Euro pro Festmeter. Buche wurde gar nicht angeboten. Überraschenderweise lag der Preis für die Esche mit durchschnittlich 258 Euro pro Festmeter knapp 100 Euro über dem letztjährigen Durchschnitt, obwohl bei dieser Baumart durch das Triebsterben nach wie vor ein Überangebot besteht. Rund ein Drittel des Wertholzes entfiel in diesem Jahr auf Nadelholz. Besonders starke und schöne Lärchen, Douglasien, Fichten und Tannen fanden ebenfalls ihre Käufer, die dafür im Vergleich zu den Vorjahren deutlich höhere Preise zahlten. Beste Erlöse beim Nadelholz erzielte die Lärche mit durchschnittlich 339 Euro pro Festmeter.

Die Preise für Douglasie sind im Vergleich zum Vorjahr um ca. 70 Euro auf 258 Euro pro Festmeter gestiegen.

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Auch Fichte und Tanne konnten ihre Vorjahresergebnisse weiter verbessern. Das Interesse an der Südostbayern-Submission auf der Käuferseite reicht längst weit über die Grenzen Bayerns hinaus. In diesem Jahr boten 43 Käufer aus Deutschland und den europäischen Nachbarländern um die besten Stämme. Der Gesamtumsatz der Südostbayern-Submission betrug in diesem Jahr rund 176.000 Euro und lag damit deutlich über den Gesamterlösen der Vorjahre. Allein für die WBV Wasserburg-Haag betrug der Gesamtumsatz rund 31.000 Euro, freute sich der WBV-Vorsitzende Ortholf Freiherr von Crailsheim.

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