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Aus dem Gemeinderat

Amerang lagert Server im Rathaus aus

Die Serverleistung übernimmt in Amerang demnächst ein Rechenzentrum.
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Die Serverleistung übernimmt in Amerang demnächst ein Rechenzentrum.
  • VonChrista Auer
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Der Gemeinderat Amerang beschloss einstimmig, die IT-Hardware im Rathaus auszulagern. Warum das nötig ist.

Amerang – Laut Bürgermeister Konrad Linner (GLA) erfolgte zuletzt Anfang 2016 eine vollständige Erneuerung der IT-Hardware im Rathaus. Das technische Konzept sieht zwei baugleiche Server-Rechner vor, die regelmäßig gespiegelt werden. Regulär übernimmt ein Server die Datenbanken und der zweite die Fachanwendungen. Bei Ausfall eines Servers oder für das Einspielen von erforderlichen Updates kann jeweils der zweite Server den Ausfall überbrücken. Die betreuende IT-Firma informierte die Gemeinde, dass die Anlage bis zum Jahresende zu erneuern sei, weil der Support auslaufe.

Die Verwaltung führte deshalb kürzlich ein Organisationsgespräch mit der Firma Komuna über eine künftige Serverlösung. Dabei kommen zwei Alternativen in Frage.

Server im Haus wäre teurer

Einerseits könnte die bisher verwendete Lösung „Server im Haus“ beibehalten werden. Dazu wäre eine Neubeschaffung des Hostservers erforderlich. Zum anderen wäre die Auslagerung des Servers in ein Rechenzentrum möglich. Bei dieser Lösung würde die Gemeinde eine festgelegte Serverkapazität der Firma Komuna nutzen. Diese betreibt in Bayern drei Serveranlagen mit Standorten in München, Nürnberg und Passau. Dabei ist für die Gemeinde von Vorteil, dass die Daten der Gemeinde nicht auf einer zentralen Serveranlage für eine Vielzahl von Kommunen gespeichert werden, sondern für jeden Leistungsnehmer separate Server eingesetzt werden.

Seitens des Dienstleisters wurde für beide Varianten eine Kostenschätzung bezüglich der einmaligen und laufenden Kosten erstellt. Die Zahlen wurden von der Verwaltung geprüft.

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Demnach zeigt sich, dass die Lösung Rechenzentrum sowohl unter kurz- als auch langfristiger Betrachtung vorteilhaft ist. Über einen Zeitraum von sechs Jahren wäre bei der Variante 1 mit jährlichen Kosten in Höhe von rund 48.000 Euro zu rechnen, beziehungsweise mit 51.000 Euro bei der SAN- Grundsystemlösung, und mit 44.000 Euro bei der Rechenzentrumslösung inklusive der Erneuerung der zwölf Jahre alten Telefonanlage.

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Laut Linner sprechen weitere Gründe für das Rechenzentrum. Die IT-Betreuung werde zunehmend komplex und sei ohne entsprechende Ausbildung nicht adäquat durch die Verwaltung zu erbringen. Aus Gründen der dauerhaften Organisationssicherheit empfehle sich eine Auslagerung. Die Vorhaltung eines Administrators innerhalb der Verwaltung sei auch weiterhin erforderlich. Dieser werde aber durch die zentrale Betreuung der Software über den Rechenzentrumsbetrieb entlastet und könne folglich auch andere Aufgaben mit übernehmen. Zudem werde die Verantwortlichkeit für die Datensicherheit, insbesondere bei Cyberangriffen auf den Betreiber des Rechenzentrums verlagert.

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