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Knapp 500.000 Euro Baukosten

Ohne staatliche Förderung: Amerang baut Straße nach Hatthal neu

Die Gemeindeverbindungsstraße nach Hatthal (lila) soll neugebaut werden. Der östliche Ast der Schnaitseer Straße (grün) soll zurückgebaut werden. Die Gemeinderäte Franz Oberloher (Freie Wähler Kirchensur) und Sebastian Stadler (CSU) verwiesen auf die Kreuzungssituation nach Furth (Straße rot). Dort müsse auf eine ausreichende Dimensionierung und die Sichtdreiecke geachtet werden. Grafik: Dippold und Gerold
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Die Gemeindeverbindungsstraße nach Hatthal (lila) soll neugebaut werden. Der östliche Ast der Schnaitseer Straße (grün) soll zurückgebaut werden. Die Gemeinderäte Franz Oberloher (Freie Wähler Kirchensur) und Sebastian Stadler (CSU) verwiesen auf die Kreuzungssituation nach Furth (Straße rot). Dort müsse auf eine ausreichende Dimensionierung und die Sichtdreiecke geachtet werden. Grafik: Dippold und Gerold
  • VonChrista Auer
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In eigener Regie, ohne staatliche Förderung, will die Gemeinde Amerang die Straße von „Am Eichet“ bis zur Gemeindegrenze nach Schnaitsee ausbauen. Die Kosten für die 750 Meter lange Strecke betragen voraussichtlich 475.000 Euro.

Amerang – Bei der Gemeindeverbindungsstraße nach Hatthal besteht aus Sicht des Gemeinderats Amerang Handlungsbedarf, so war in der jüngsten Gemeinderatssitzung zu hören. Eine umfassende Prüfung hatte gezeigt, dass eine einfache Sanierung nicht möglich und auch nicht zielführend ist, wie Bürgermeister Konrad Linner (GLA) erklärte. Deshalb plant die Gemeinde nun einen Neubau.

„Am Eichet“ bis zur Gemeindegrenze

Bei der Sitzung lag nun ein Angebot für Planungsleistungen durch das Ingenieurbüro Dippold und Gerold vor. Dieses schätzt die Nettobaukosten für die 750 Meter lange Straße von „Am Eichet“ bis zur Gemeindegrenze auf etwa 475 000 Euro.

Dabei wäre, sollten die Grundstücke verfügbar sein, eine Verbreiterung der Straße um einen Meter auf 5,50 vorgesehen. Im Bestandsbereich soll der Unterbau laut Planungen soweit wie möglich verbleiben und über die gesamte Breite ein Tragschichtausgleich mit neuem Deckenbau erfolgen.

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Im Bereich der Schnaitseer Straße soll der östliche Ast zurückgebaut werden und dafür der westliche Straßenteil mit einer Breite von 3,5 Meter mit erforderlichen Ausweichverbreiterungen hergestellt werden. Der verbleibende Teil bis zum Ortsbeginn ist nach vorläufiger Einschätzung der Ingenieure ausreichend.

Für die vom Gemeinderat einstimmig beschlossene Beauftragung bis zur Entwurfsplanung beträgt das Honorar vorläufig 22 099 Euro.

Eine staatliche Förderung der Baumaßnahme scheidet laut Bürgermeister Linner aus. Die Abstimmung mit der Förderbehörde habe ergeben, dass eine Förderung über das bayerische Finanzausgleichsgesetz aufgrund der überdurchschnittlichen Finanzkraft der Gemeinde in den vergangenen Jahren nicht möglich sei.

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Eine Förderung über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz GVFG wäre jedoch denkbar. Allerdings war sich der Rat einig, dass ein dafür vorgegebener vollständiger Neubau mit einer Breite von 6,50 Meter nicht zielführend sei.

Einstimmig für Bau in eigener Regie

Einstimmig beschloss das Gremium deshalb einen Ausbau der Straße auf 5,50 Meter und erkannte durchaus Vorteile beim Bau in eigener Regie. Damit könne der vorhandene Unterbau erhalten bleiben und es könne voraussichtlich auf aufwendige Leitplanken verzichtet werden. Mit der Nachbargemeinde Schnaitsee soll geklärt werden, welche Pläne für den weiteren Verlauf der Straße auf deren Gemeindegebiet bestehen. Ein Beschluss zu dem Ausbau erfolgt nach Vorlage der Planung.

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