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Gewerbesteuer füllt die Kassen

Unerwartetes Plus bei den Einnahmen: Ameranger Haushalt fällt höher aus als geplant

Die Gewerbesteuer bleibt in Amerang eine verlässliche Einnahmequelle.
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Die Gewerbesteuer bleibt in Amerang eine verlässliche Einnahmequelle.
  • VonChrista Auer
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Höhere Einnahmen aus der Gewerbesteuer haben im Jahr 2020 für mehr Geld als erwartet im Ameranger Gemeindesäckl gesorgt. Laut Kämmerer Anton Görgmayr schließt der Verwaltungshaushalt im Jahr 2020 mit 9,52 Millionen Euro und liegt damit um 1,31 Millionen Euro höher als veranschlagt.

Amerang – Dies sei im Wesentlichen auf die deutlich höheren Einnahmen aus der Gewerbesteuer zurückzuführen, die nach Abzug der Umlage 3,056 Millionen Euro ein außerordentlich gutes Ergebnis erzielte.

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Der Gemeinderat nahm die Jahresrechnung für das vergangene Jahr in seiner jüngsten Sitzung zur Kenntnis und beschloss einstimmig die über- und außerplanmäßigen Ausgaben. Die größeren Posten waren ohnehin schon zum Zeitpunkt des Anfalls im Gemeinderat behandelt worden. Der Rechnungsprüfungsausschuss wurde mit der Prüfung der Jahresrechnung beauftragt.

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Neben der Gewerbesteuer sind Steuerbeteiligungen, insbesondere der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer, eine elementare Einnahme. Die Beteiligung lag mit 2,271 Millionen Euro zwar deutlich unter dem Vorjahresergebnis (2,380 Millionen Euro). Angesichts der gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen rund um die Corona-Pandemie ist dies, laut Görgmayr jedoch ein gutes Ergebnis.

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Bei den Ausgaben im Verwaltungshaushalt wurden die Ansätze überwiegend eingehalten. Die Personalausgaben liegen mit 1,02 Millionen Euro um 124.000 Euro unter dem Ansatz.

Die Kreisumlage macht mit 2,055 Millionen Euro knapp ein Fünftel der Ausgaben des Verwaltungshaushalts aus. Durch die positive Einnahmenentwicklung konnte vom Verwaltungshaushalt ein Überschuss in Höhe von 2,102 Millionen Euro dem Vermögenshaushalt zugeführt werden.

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Der Vermögenshaushalt schließt im Jahr 2020 bei Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 4,52 Millionen Euro und liegt damit geringfügig über der Gesamtansatzsumme. Im Mittelpunkt standen die Tiefbaumaßnahmen in Evenhausen im Rahmen der Dorferneuerung und der Neuerrichtung des Oberflächenwasserkanals in Evenhausen mit rund 1,225 Millionen Euro. Für die Abrechnung fallen noch weitere Ausgaben im Haushaltsjahr 2021 an.

Die Erschließung des Baugebiets verursachte Kosten von insgesamt 543.000 Euro. Für den Baugrunderwerb in Kammer wurden 472.000 Euro und für die Erneuerung der Brücke an der Schnaitseer Straße in Kirchensur wurden 211.000 Euro ausgegeben. Der Zuschuss von 94.000 Euro wird ab 2021 angefordert.

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Neben den Einnahmen aus der Zuführung aus dem Verwaltungshaushalt und der Rücklagenentnahme konnten weitere rund 200.000 Euro aus Einnahmen aus Herstellungsbeiträgen und Zuschüssen erzielt werden.

Eingeplante Einnahmen aus der Veräußerung von Baugrundstücken (Evenhausen Ost: Ansatz 920.000 Euro) und für Erschließungsbeiträge konnten im Haushaltsjahr 2020 nicht mehr realisiert werden.

Durch die Mindereinnahmen im Vermögenshaushalt und die Aufzahlung für das Baugebiet Kammer müssen insgesamt 731.000 Euro und damit 176.000 Euro mehr als veranschlagt aus der Rücklage entnommen werden. Die allgemeine Rücklage 2020 betrug 1,55 Millionen Euro, die Verschuldung 3,03 Millionen Euro.

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