Glückwünsche an der Haustür

Amalie Furtner aus Grünthal hätte ihren 85. Geburtstag liebend gern größer gefeiert

Amalie Furtner freut sich über viele Glückwünsche.
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Amalie Furtner freut sich über viele Glückwünsche.
  • vonMarianne Fill
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„Ich hätt meinen Geburtstag eigentlich schon gern größer gfeiert, aber geht ja jetzt net“, sagt die Jubilarin, Amalie Furtner, an ihrem besonderen Tag.

Grünthal – Dabei hatte aber der Wettergott ein Einsehen und so konnten die Glückwünsche vor der Haustür abgegeben werden. Auch Bürgermeister Christian Seidl, Sonja Karl für die Pfarrei sowie der Seniorenclub, Mütterverein und Gartenbauverein trafen sich mit ihr auf der Terrasse beim Schmid in Ullading. Die vielen Glückwunschkarten und Telefonate zeigen, wie beliebt sie ist.

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Als Amalie Schiller erblickte sie am 12. November 1935 in Ullading als einzige Tochter das Licht der Welt. Nach der Schulzeit war sie kurze Zeit in verschiedenen Haushalten beschäftigt, bevor sie ihre Eltern unterstützte. Mit dem Mechaniker Anton Furtner aus Eiselfing schloss die Amalie im Jahr 1958 den Bund der Ehe, die Kinder Anton, Marianne und Korbinian wuchsen wohlbehütet in einer glücklichen Familie auf. Gemeinsam mit ihrem Gatten bauten sie die Schmiede ihres Vaters in eine Landmaschinenwerkstatt aus, dazu wurde auch eine geeignete Halle errichtet.

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Das Familienglück wurde im Jahr 1988 jäh durch den Tod des Gatten zerstört. Als aktiver Feuerwehrmann kam er während eines Einsatzes bei einer Gasexplosion ums Leben. Rückblickend auf ihr Leben erzählt das Geburtstagskind von größeren Fahrten nach Rom und Lourdes und von den drei Jahren als Vorsitzende des Seniorenclubs. Ihren eigenen Haushalt kann sie auch noch gut versorgen. Als Oma sind die acht Enkel und fünf Urenkel ihr ganzer Stolz. In der Corona-Zeit ist ihr die Tageszeitung und der Fernseher wichtig, denn: „Wos mechst denn sunst macha, wennst net vui ausse konnst“, meint sie schon etwas nachdenklich.

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