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Altstadtbiergarten in Wasserburg geht in Verlängerung

Große Feste künftig mit 2G-Regel? WFV Wasserburg will um verkaufsoffenen Sonntag und Christkindlmarkt kämpfen

Die Events im Altstadtbiergarten Anfang September durften maskenfrei über die Bühne gehen. Coronafälle gab es keine, wie Veranstalter Manuel Scheyerl von SAS berichtet.
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Die Events im Altstadtbiergarten Anfang September durften maskenfrei über die Bühne gehen. Coronafälle gab es keine, wie Veranstalter Manuel Scheyerl von SAS berichtet.
  • VonLars Becker
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Die umstrittene 2-G-Regel ist in aller Munde. Für’s Frühlingsfest 2022 könnte sie kommen. Der Christkindlmarkt und der Kathreinsmarkt in Wasserburg wären heuer noch ein Segen für die Belebung der Innenstadt. Ob sie stattfinden, ist noch offen. Im Altstadtbiergarten gibt es am 24. September eine Verlängerung.

Wasserburg– Der Altstadtbiergarten in Wasserburg geht am Samstag (24. September) in eine ungeplante Verlängerung. Vielleicht ist das „Fest der Freude“ mit vier Bands ja auch ein gutes Omen für die künftigen Großveranstaltungen in der Stadt im Jahr 2021.

Auch interessant: Der Wasserburger Wirtschaftsförderungsverband ist ein „Wunscherfüller“

In den nächsten Tagen ist eine Runde mit dem Bürgermeister, Vertretern der Stadtverwaltung und dem Wirtschaftsförderungsverein (WFV) Wasserburg angesetzt. Dann soll darüber entschieden werden, ob der Kathreinsmarkt (21. November) und der gewöhnlich an den Adventswochenenden stattfindende Christkindlmarkt tatsächlich über die Bühne gehen können.

Entscheidung in den nächsten Tagen

„Wir gehen in die Gespräche mit dem Ziel rein, dass beide Feste stattfinden können. Schließlich ist mit dem Kathreinsmarkt auch ein verkaufsoffener Sonntag verbunden. Den brauchen die lokalen Händler dringend“, sagt der WFV-Vorsitzende Andreas Bonholzer auf Anfrage der Wasserburger Zeitung.

Die drei bislang geplanten verkaufsoffenen Sonntage in Wasserburg waren genau wie die mit ihnen verknüpften Markttage auch 2021 wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Doch jetzt mit steigenden Impfzahlen und in den letzten Tagen wieder sinkenden Inzidenzwerten gibt es zumindest einen Funken Hoffnung auf die Austragung.

Stufenplan für Christkindlmarkt

Schließlich hat sich der WFV kluge Konzepte überlegt, wie Feste künftig sicher durchgeführt werden können. Für den 2020 ausgefallenen Christkindlmarkt hat man sich beispielsweise einen Stufenplan überlegt. Zwischen Vollprogramm und Miniversion wurden diverse Alternativen erarbeitet- je nachdem, was die Infektionsschutzmaßnahmen gerade so hergeben.

„Kein Superspreader-Event“

„Ich bin jedenfalls nicht für einen Schnellschuss unter den Motto: Es wird schon passen. Schließlich will niemand, dass wir ein Superspreader-Event ausrichten. Also müssen wir uns alle an einen Tisch setzen und Ideen zusammentragen“, erklärt Wasserburgs Ordnungsamtsleiterin Claudia Schaber.

Das Problem: Die Wasserburger Altstadt ist zwar wunderschön mit ihren engen Gassen, aber halt ein Problem in Sachen Infektionsschutz. Ein Planspiel könnte sein, auf das weiträumigere Gelände des Altstadtbiergartens im Schopperstattweg auszuweichen. Der hat während des Altstadtbiergartens ausdrücklich seine Corona-Tauglichkeit unter Beweis gestellt.

Insgesamt 3000 Besucher kamen an den insgesamt 14 Öffnungstagen, um im Pop-Up-Biergarten Musik, Bier, Steckerlfisch und Hendl zu genießen. Bei einem Event war in diesem eher kühlen und verregneten Sommer sogar Glühwein der Renner - mitten im August.

Altstadtbiergarten: Keine Corona-Fälle

„Wir hatten in Sachen Corona keine negativen Zwischenfälle. Das Landratsamt hat keine Bögen angefordert, es gab 0,0 Infektionen“, sagt Manuel Scheyerl von der veranstaltenden Eventagentur SAS. Dabei war das letzte Wochenende Anfang September bei Traumwetter sogar ohne Masken über die Bühne gegangen: „Das war fast wie früher.“

Volksfeste: 2022 fast wie früher

Trotzdem wünscht sich Scheyerl, dass es 2022 keine Wiederholung des Altstadtbiergartens gibt. Schließlich war der nur die Ersatzvariante für das abgesagte Frühlingsfest. „Ich gehe davon aus, dass wir 2022 wieder regelmäßig Volksfeste haben werden. Zumindest in der Light-Version. Und dann kann es hoffentlich auch das Frühlingsfest wieder geben“, sagt Scheyerl.

2G-Regel von München als Vorbild

Wasserburg schaut dabei voller Interesse in Richtung Landeshauptstadt. Dort wurden kürzlich Pläne bekannt, dass das Münchner Oktoberfest 2022 nach dann drei Jahren Pause wieder über die Bühne gehen könnte. - Aber nur für Geimpfte und Genesene, also nach der umstrittenen 2G-Regel. Als zusätzliches Sicherheitslevel wird bei den Wiesn-Planern dazu noch ein obligatorischer Corona-Test für die 2G-Besucher erwogen.

Das könnte ein Vorbild für die künftige Austragung von Festen in Wasserburg sein, wenn der Nutzen den zusätzlichen finanziellen Aufwand rechtfertigt. Bonholzer: „2G könnte für das Frühlingsfest im nächsten Jahr ein Thema werden.“

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