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Vor 25 Jahren in der Wasserburger Zeitung

Altenheim St. Konrad in Wasserburg feiert 1996 sein 25-jähriges Bestehen

Das Altenheim St. Konrad in Wasserburg feierte vor 25 Jahren sein 25-jähriges Bestehen.
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Das Altenheim St. Konrad in Wasserburg feierte vor 25 Jahren sein 25-jähriges Bestehen.

Das Caritas Altenheim St. Konrad feiert sein 25-jähriges Bestehen und blickt auf über 600 Jahre Wasserburger Stadtgeschichte zurück. Technische Neuerungen erleichtern dank großzügiger Spenden zukünftig die Arbeit der Wasserwacht. Dies und mehr stand vor 25 Jahren in der Ausgabe der Wasserburger Zeitung.

Wasserburg – Zacharias von Höhenrain hätte sich 1341 wohl nicht träumen lassen, was aus seiner Spitalstiftung noch alles werden würde: Das Caritas Altenheim St. Konrad, Nachfolger des mittelalterlichen Heimes für „verarmte und abgehauste Bürger“, feiert sein 25-jähriges Bestehen und präsentiert sich dabei als moderne Einrichtung für Senioren. Eingeweiht wurde es 1971, nachdem das städtische Heilig-Geist-Spital in der Bruckgasse, geschlossen worden war.

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Nicht nur äußerlich, auch vom Verständnis der Arbeit her hat sich in den letzten 655 Jahren Entscheidendes verändert. Der größte Umbruch in St. Konrad kam dabei 1992, als die erste größere Renovierung mit dem Abschied der „Barmherzigen Schwestern von Vinzenz von Paul“ zusammenfiel. Diese waren seit 1862 in Wasserburg tätig gewesen. Heute wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die Zimmer im Heim die Wohnung der Bewohner und nicht Krankenzimmer sind. Selbstverständlich werde von der Heimleitung jede Hilfe angeboten, aber nur dann, wenn diese auch erwünscht sei, so Heimleitung Sebastian Kaiser: „Die Leute sollen so leben, wie sie sind.“

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Auf dem neuesten Stand der Technik ist nun die Wasserwacht in Wasserburg. Nachdem das neue Einsatzfahrzeug seine ersten Bewährungsproben hinter sich gebracht hat, bekam nun der als Bott verwendbare Eisrettungsschlitten eine Ergänzung. Nach außen hin nur als Monitor sichtbar soll in Zukunft ein Sonargerät, mit dem Körper unter der Wasseroberfläche geortet werden können, bei der Vermisstensuche Dienste leisten.

Das Altenheim St. Konrad in Wasserburg feierte vor 25 Jahren sein 25-jähriges Bestehen. Unser Bild zeigt vorne von links Dr. Scheidacher, Kölbl, Geiger.

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Insgesamt wurden in letzter Zeit gut 25 000 Mark in die neue Ausrüstung gesteckt: Das Sonargerät schlug mit 5000 Mark zu Buche, für Funkgeräte, ein Fernglas mit Kompass, Bojen, Leinen und dergleichen wurden weitere Gelder fällig. Möglich wurde die Verbesserung der Ausstattung bei knappsten öffentlichen Kassen alleinig durch die Spende des erst vor Kurzem gegründeten „Fördervereins Wasserwacht“.

Weitere Meldungen in der Woche vom 5. Juli bis zum 11. Juli 1996:

Washington – Weltweite Erleichterung gab es über den Sieg Jelzins bei den russischen Präsidentschaftswahlen: Zahlreiche Staatsmänner freuten sich mit „Freund Boris“. US-Präsident Clinton sprach von einem „Triumph der Demokratie“. Jelzin lag am Abend mit 53,7 Prozent der Stimmen uneinholbar vor seinem kommunistischen Herausforderer Sjuganov. Beobachter des Europarats erklärten, die Stichwahlen seien weitgehend fair verlaufen.

Frankfurt – Gepolsterte Wände und Decken, Spezialfutter, Betreuung von 30 Tierpflegern und zwei Veterinärmedizinern: Mit allem Komfort begann für 50 Pferde in einer Boeing 747 der Lufthansa die Reise zu den Olympischen Spielen nach Atlanta. Damit die vierbeinigen Olympia-Teilnehmer die ungewohnte Reise gut überstehen, werde die 747 schon auf dem Weg zur Startbahn „ganz besonders vorsichtig um die Kurven bewegt“, so die Lufthansa: „Der Steig- und Sinkflug wird in einem sehr flachen Winkel durchgeführt“.

Berlin – Die seit Jahren heftig umstrittene Lockerung der Ladungsöffnungszeiten ist endgültig perfekt. Ab 1. November dürfen Geschäfte in Deutschland an Wochentagen bis 20 Uhr und am Samstag bis 16 Uhr öffnen. Bäcker dürfen dann auch sonntags frische Semmeln verkaufen. Die SPD bekam entgegen ihrer Ankündigung keine Mehrheit der Länder für einen Einspruch zusammen.

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Turin – Das Grabtuch von Turin, das von vielen Gläubigen als Leichentuch Jesu verehrt wird, stammt möglicherweise und entgegen anderer Untersuchungen tatsächlich aus der Zeit Christi. Zwei Forscher der Universität Turin haben auf dem Leinentuch einen Abdruck einer römischen Münze entdeckt, deren Prägung auf das 16. Jahr der Herrschaft des römischen Kaisers Tiberius hinweist. Das wäre das Jahr 29 christlicher Zeitrechnung.

Innsbruck – Mehrere hundert Umweltschützer aus Nord- und Südtirol haben eine 20-stündige Blockade des Reschenpasses zwischen Österreich und Italien begonnen. Sie wollen dagegen protestieren, dass die Bundesstraße zwischen Füssen in Bayern, Landeck in Österreich und Meran in Italien immer mehr zur Ausweichroute für die Brenner-Autobahn geworden ist. Dort waren zu Beginn des Jahres die Mautgebühren drastisch angehoben worden.

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