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Verantwortliche ziehen Bilanz - erste Pläne fürs nächste Jahr

„Alles hat passt“: So war das Wasserburger Frühlingsfest

Ausgelassene Stimmung herrschte auch am letzten Abend im Bierzelt mit den Donnervögeln.
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Ausgelassene Stimmung herrschte auch am letzten Abend im Bierzelt mit den Donnervögeln.
  • VonKarheinz Rieger
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Wirtschaftsförderungsverband-Vorsitzender Andreas Bonholzer, Festausschussvorsitzender Moritz Hasselt und Festwirt Georg Lett sind begeistert: Das Frühlingsfest in Wasserburg verlief rundum positiv. Woran das lag, berichten sie im Gespräch mit unserer Zeitung.

Wasserburg – Eine rundherum positive Bilanz zum diesjährigen Frühlingsfest zogen die Organisatoren in ihrer Nachschau. So freuten sich WFV-Vorsitzender Andreas Bonholzer, Festausschussvorsitzender Moritz Hasselt und Festwirt Georg Lettl besonders über den guten Besuch, aber auch darüber, dass das Wetter heuer so gut mitgespielt habe. Die Schausteller seien sehr zufrieden, und Festzelt und Wiesn Alm an den Wochenenden praktisch ausgebucht gewesen.

LaBrassBanda und Fingerhakeln waren Highlights

Moritz Hasselt, langjähriger Organisator des Frühlingsfestes, zeigte sich zufrieden, wie das Zusammenspiel aller Beteiligten geklappt hat. Die Verlegung des Festtermins aus den Pfingstferien heraus habe trotz Schausteller betreffenden Terminüberschneidungen mit anderen regionalen Festen für Wasserburg eher Vorteile gebracht. Trotz Corona bedingten Ungewissheiten und Absagen im Vorfeld hätten tolle Fahrgeschäfte wie Breakdance oder Rockexpress verpflichtet werden können. Das habe auch dazu beigetragen, dass der Festplatz meist gut gefüllt war.

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Besondere Magnete seien aber auch die Band LaBrass-Banda oder die Bayerische Meisterschaft im Fingerhakeln gewesen. Das lasse auch für die Zukunft hoffen, da sich zum Beispiel die Schausteller übereinstimmend über den diesjährigen guten Umsatz in Wasserburg gefreut hätten. Den meisten Besuchern sei es wohl gar nicht aufgefallen, dass drei kleinere Buden und ein Fahrgeschäft gefehlt hätten, der Platz habe so luftiger gestaltet werden können.

Für die neue LED-Platz-Beleuchtung, die man von den Stadtwerken installiert bekommen habe, sprach im Pressegespräch Hasselt der Stadt seinen besonderen Dank aus. Man könne jetzt sowohl Strom sparen als auch durch Zeitsteuerung den Platz dauerhaft optimal und situationsgerecht ausleuchten. Auch einige Schausteller hätten in stromsparende Systeme investiert, so Hasselt. Für nächstes Jahr denke man daran, durch ein kleineres Küchenzelt die Situation auf der Zufahrt zu entspannen.

Persönliche Highlights

Als sein persönliches Highlight verbuchte Andreas Bonholzer, der in seiner Funktion als Vorsitzender des Wirtschaftsförderungsverbandes zum ersten Mal das Frühlingsfest begleitete, die gemeinsam gespielte Bayernhymne aller am Festzug beteiligten Kapellen und das allgemeine Mitsingen.

„Optimal gelaufen“

Ebenso freute er sich darüber, dass die Leute wieder zum Feiern gegangen seien und sich weitgehend vernünftig verhalten hätten. Er habe auch den Eindruck, dass das Fest optimal gelaufen sei. Da man diesmal drei Tage früher angefangen habe, sei allerdings ein Gesamtvergleich mit den vergangenen Jahren vor Corona kaum möglich. Positiv habe sich der Stadtbus mit seinem Halbstunden-Takt ausgewirkt, er habe den früheren historischen Bus mehr als ersetzt.

Dass es nach drei Jahren wieder für Jung und Alt was zum Feiern gegeben habe, sei der Wunsch vieler gewesen, so Festwirt Georg Lettl, der seine Gesamtbilanz mit „Alles hat passt“ auf den Punkt bringt. Die Wiesen Alm, der Partystadel und das Festzelt hätten sich eher ergänzt als Konkurrenz am Platz gemacht.

Kommendes Jahr wieder gewohntes Fest-Märzen?

Etwas anders als vor Corona sei es aber dennoch bei diesem Fest gewesen, da sich der Personalmangel bemerkbar gemacht habe. Die Bedienungen seien heuer nicht mehr wie gewohnt zur Verfügung gestanden. Das habe zu Verzögerungen beim Nachschub an den Tischen geführt. Auch habe sich die neue Küchenmannschaft erst einarbeiten müssen.

Im nächsten Jahr, hofft Lettl, auch wieder das gewohnte Fest-Märzen anbieten zu können, das heuer durch ein helles Exportbier ersetzt worden war.

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