„Alle Jahre wieder“

Beim Weihnachtssingen in der Armstorfer Klosterkirche fungierte Bert Lindauer (links) als Sprecher. Der„Haager Viergesang“ sorgte für besinnliche Stimmung. : hew
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Beim Weihnachtssingen in der Armstorfer Klosterkirche fungierte Bert Lindauer (links) als Sprecher. Der„Haager Viergesang“ sorgte für besinnliche Stimmung. : hew

Die stade Zeit – nur zu selten gibt’s das tatsächlich noch in der Advents- und Weihnachtszeit. Armstorf.

Wenigstens zwei stade Stunden bescherte den rund 250 Zuhörern das wunderbare Weihnachtssingen im Kloster Armstorf: Momente in denen einem ehrliche Volksmusik und heimatliche Volkslieder bei Abkehr von Stress und Hektik das Herz öffneten.

– Traditionell hatte am ersten Weihnachtsfeiertag in der kleinen Kirche im Franziskanerinnenkloster die Oberin, Schwester Annunciata, die Besucher mit dem Worten begrüßt: „Alle Jahre wieder – Willkommen zum Weihnachtssingen“. Zu den vielen treuen Freunden der hörenswerten Musik- und Gesangsveranstaltung kamen heuer einige mehr dazu. Bis in den Zugang zum kleinen Gotteshaus drängten sich die Besucher. Ein schöner Erfolg, der nicht nur die Organisatoren und Veranstalter, den „Dorfner Zwoagsang“ mit Maria Zinn und Martin Attenberger, sehr freute. Das Singen mit Rekordbesuch brachte nämlich auch eine Rekordeinnahme von 1017 Euro. „Der Erlös wird wieder den Franziskanerinnen gespendet“, kündigte Martin Attenberger an. Die Ordensfrauen setzen das Geld für ihre sozialen Projekte ein.

Der in der Volksmusikszene bestens bekannte Bert Lindauer konnte als souveräner Sprecher mit dem „Bucheckerl Gitarrentrio“, dem „Haager Viergesang“ und der „Kopf-Soatn-Muse“ sowie auch dem „Dorfner Zwoagsang“ hochkarätige Volksmusikvertreter vorstellen. Zugleich füllte der Griesstätter mit einigen auch amüsanten Geschichten und persönlichen Erlebnissen nicht nur zum Weihnachtsfest die kleinen Pausen zwischen den einzelnen Auftritten. Die Gruppen spielten nacheinander in mehreren Runden auf und sangen.

In der Klosterkirche gab es einen bunten Strauß aus dem schier unerschöpflichen Repertoire schöner Volksmusik- und Gesangsstücke rund um Weihnachten zu hören. Echte Volksmusikanten trennen nämlich strikt Lieder zur Advents- und Weihnachtszeit.

Ein Genuss war das „Bucheckerl Gitarrentrio“ aus Siegsdorf und Bergen. Die drei jungen Musikanten spielten eigene und alpenländische Gitarren-Stücke aus ihrer österreichischen Heimat. Als Hochkaräter bestätigte sich auch die Wasserburger „Kopf-Soatn-Muse“ von Ralf Vogl. Der Vater (Gitarre) spielte zusammen mit seinen beiden Buben am Kontrabass und am Akkordeon wohltuend auf. Einen guten Namen hat auch der „Haager Viergesang“. Das Quartett brachte einige besinnliche Lieder der Aschauer Liedermacherin Kathi Stimmer-Salzeder zu Gehör.

Das Dorfener Duo mit Maria Zinn auf der Gitarre und dem Gesang von Martin Attenberger zeigte gleich zum Auftakt mit dem Lied „Eröffnet die Pforten“, dass auch sie ausgezeichnete Vertreter der Volksmusik sind.

„Soo schee“ und „wunderbar“, waren nur einige der vielen positiven Stimmen aus dem Publikum, nach zwei Stunden einfach schöner Musik und Gesang. Dafür gab’s einen langen und herzlichen Beifall für alle beteiligten Gruppen. hew

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