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Blick in die Zukunft

Albertaicher Trachtler: Zum 100-Jährigen Bestehen gibt es eine neue Fahne

Erster Vorsitzender Franz Mauerer mit Anni Lengl und Anderl Igel (von links).
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Erster Vorsitzender Franz Mauerer mit Anni Lengl und Anderl Igel (von links).
  • VonChristl Auer
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Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Hingerl in Albertaich zog der Trachtenverein Albertaich-Frabertsham Bilanz, ehrte verdiente Mitglieder und richtete den Blick schon mal in die Zukunft. 2023 soll das hundertjährige Bestehen mit einer Fahnenweihe gefeiert werden.

Obing/Albertaich – Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Hingerl in Albertaich zog der Trachtenverein Albertaich-Frabertsham Bilanz, ehrte verdiente Mitglieder und richtete den Blick schon mal in die Zukunft. 2023 soll das hundertjährige Bestehen mit einer Fahnenweihe gefeiert werden.

Schwierige Terminsuche

Der Trachtenverein Albertaich-Frabertsham hat gleich dreifachen Grund zur Freude. Nach der langen Corona-Pause findet endlich wieder ein Vereinsleben statt, die neue Fahne ist fertig, und die Vorbereitungen für das 100-jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe, das mit dem Festsonntag am 4. Juni 2023 und einem Festabend am 10. Juni 2023 gebührend gefeiert werden soll, laufen rund. Einzig die Terminfindung sei wegen zeitgleicher Hochzeiten bei den Aktiven ein bisschen schwierig gewesen, berichtete der Erste Vorsitzende, Franz Mauerer. Doch auch dafür habe sich eine Lösung gefunden.

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Demensprechend blickte Mauerer mit großer Vorfreude auf die kommenden Ereignisse. So werden sich die Albertaicher demnächst zum Patenbitten nach Amerang auf den Weg machen. Die Chiemgauviertler haben bereits ihre Bereitschaft signalisiert, den Göd zu machen. Alles Weitere sei Verhandlungssache, bemerkte Franz Mauerer augenzwinkernd. Zur Fahnenweihe gehörten natürlich auch eine Fahnenmutter und eine Fahnenbraut.

Darüber werde man sich im Verein demnächst auch beschließen. Heuer stünden wieder viele Termine an. Veranstaltungen, die in den letzten beiden Jahren ausgefallen seien oder nur in kleinem Rahmen gefeiert werden konnten, könnten nun endlich wieder stattfinden. So stünde beispielsweise das Gaufest in Bad Endorf am 17. Juli an.

Die Albertaicher fahren gemeinsam mit den Pittenharter und Ameranger Trachtlern mit dem LEO. Dafür würde extra eine Haltestelle eingebaut, informierte Mauerer. Zudem beteilige sich der Verein an den Festsonntagen der Schützen und der freiwilligen Feuerwehr im Rahmen der Obinger Festwochen.

Am Gründungsfest teilgenommen

Von Aktivitäten der letzten beiden Vereinsjahre gebe es pandemiebedingt wenig zu berichten, erläuterte Schriftführer Hans Schloder. Neben einigen Terminen der Vorstandschaft habe der Verein am 100-jährigen Gründungsfest des Nachbarvereins „Chiemgauviertler Amerang“ teilgenommen, das in kleinem Kreis stattgefunden habe. Zudem sei der Entwurf für die neue Vereinsfahne auf den Weg gebracht worden. Kassierin Irmi Zacherl hatte aufgrund der Ausgaben für die neue Fahne zwar ein Minus in der Vereinskasse zu verbuchen.

Insgesamt konnte sie aber eine solide Kassenlage vermelden. Die Berichte der Aktivenvertreterin Magda Mauerer und Jugendleiterin Kathi Mauerer wiesen – trotz der Einschränkungen während der Pandemie – bemerkenswert vielfältige Aktivitäten aus. Insgesamt 15 Veranstaltungen wurden gezählt.

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Die Jahreshauptversammlung bot jedoch nicht nur den richtigen Rahmen, um Bilanz zu ziehen. Franz Mauerer nutzte die Gelegenheit, um gemeinsam mit Gebietsvertreter Anderl Igel Anni Lengl mit dem Gau-Ehrenzeichen für ihr langjähriges Engagement in vielen verschiedenen Funktionen bei den Trachtlern auszuzeichnen. Zudem wurden mehrere Mitglieder für ihre 50-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt.

Künstlerische Besonderheit

Hauptattraktion des Abends war jedoch die neue Vereinsfahne. Rechtzeitig zur Jahreshauptversammlung war sie fertig geworden und wurde von den Trachtlern eingehend bewundert: Auf der Vorderseite sind die markante Albertaicher Kirche und eine Jakobsmuschel zu sehen, mit der an die Lage des Gotteshauses am Jakobsweg erinnert wird.

Die Rückseite ziert die Rosenkranz-Madonna der Kirche. Diese ist eine über die Gemeindegrenzen hinaus bekannte, künstlerische Besonderheit.

Gau-Ehrenzeichen für Anni Lengl

Das Gau-Ehrenzeichen erhielt Anni Lengl. Für 50-jährige Vereinstreue wurden Anni Lengl, Anneliese Mühlthaler, Josef Kirschner, Renate Killinger und Rupert Freiberger geehrt.

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