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Trinkwasserversorgung noch nicht aufgegriffen

Albachinger Rat plant neue Stellungnahme zum Landesentwicklungsprogramm

Die Bedenken um die Trinkwasserversorgung sind laut dem Albachinger Gemeinderat nicht aufgegriffen worden.
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Die Bedenken um die Trinkwasserversorgung sind laut dem Albachinger Gemeinderat nicht aufgegriffen worden.
  • VonIrmi Günster
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Die Einarbeitung einiger Punkte der Albachinger Stellungnahme in den Entwurf zu einer Änderung des Landesentwicklungsprogramms hat das Gremium festgestellt. Die Bedenken zur Trinkwasserversorgung allerdings nicht.

Albaching – Wie bereits in einer vergangenen Sitzung beschäftigte sich der Albachinger Gemeinderat auch in der Septembersitzung mit dem Landesentwicklungsprogramm (LEP), das seit über 30 Jahren Grundlage und Richtschnur für die räumliche Entwicklung Bayerns ist und gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen in allen Landesteilen schaffen und erhalten soll.

Über 700 Stellungnahmen

Bereits im März hatte der Gemeinderat eine erste Stellungnahme zu einem Entwurf der Änderung dieses Plans abgegeben. Der Bayerische Ministerrat beschloss nun Anfang August den überarbeiteten Entwurf und beauftragte das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, ein zusätzliches Beteiligungsverfahren, ergänzend zum ersten, durchzuführen. Der Entwurf dieser LEP-Teilfortschreibung war bis zum 19. September bei der obersten Landesplanungsbehörde ausgelegt.

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Insgesamt seien 708 Stellungnahmen abgegeben worden, darunter waren neben vielen anderen 556 Kommunen und hiervon 34 Landkreise, wie Bernhard Koblechner von der Verwaltung erklärte. Einige Punkte der ersten Stellungnahme der Gemeinde Albaching, wie die Anbindung an den ÖPNV, der Ausbau des Radwegenetzes und die medizinische Versorgung, seien eingearbeitet worden. Daraus ziehe die Gemeinde den Schluss, dass trotz der „vielen unterschiedlichen Interessen der einzelnen Kommunen, Verbände, Unternehmen, aber auch der Öffentlichkeit, einige Punkte zum Positiven geändert“ worden seien. Allerdings seien im Bereich der Trinkwasserversorgung die Bedenken des Bayerischen Gemeindetags, dem sich auch Albaching und die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Pfaffing angeschlossen hatten, nicht aufgegriffen worden.

Erklärung wird umgeschrieben

Koblechner hob den Entwurf zur Stellungnahme der Gemeinde Engelsberg im Landkreis Traunstein hervor, der „sehr tief in die Änderungen eingegangen“ sei. Daher schlage man für das jetzige Beteiligungsverfahren vor, die Stellungnahme von Engelsberg aufzugreifen und auf Albaching „umzuschreiben“. Sollte zusätzlich noch eine Stellungnahme vom Bayerischen Gemeindetag vorgelegt werden, würde man auch diese mit in die gemeindliche einarbeiten. Diese Ziele fasste der Gemeinderat anschließend in einem einstimmigen Beschluss zusammen.

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