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AUS DEM GEMEINDERAT

Albachinger Bürger wollen sich an neue Biomasseheizung anschließen

Die Ölheizung in der Alpichahalle hat bald ausgedient.
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Die Ölheizung in der Alpichahalle hat bald ausgedient.
  • vonIrmi Günster
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Auf Anfragen einiger Bürger, ob es möglich wäre, an der neuen Biomasseheizung anzuschließen, reagierte der Gemeinderat Albaching in seiner vergangenen Sitzung positiv. Erst will das Gremium jedoch die vorliegende Bauvariante ausarbeiten und in einer weiteren Zusammenkunft vorstellen.

Albaching – Wie weit soll der Einzugsbereich für die Fremdanschließer bei der neuen Biomasseheizung gehen? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Albachinger Gemeinderat in seiner vergangenen Sitzung.

Ein Beschluss fiel nicht.

Bürgermeister Rudolf Schreyer (GWA) skizzierte noch einmal die Situation: Bei der Grundplanung der Biomasseheizung an der Alpichahalle, die die Heizung und Warmwasseraufbereitung für die Schule, die Verwaltungs- und Kursräume sowie für die Alpichahalle gewährleisten und die bestehende Ölheizung ersetzen soll, sei die ungefähre Größe der bisherigen Heizung zugrunde gelegt worden.

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Die Dimensionierung erlaube es aber auch, interessierte Bürger ebenfalls anzuschließen.

„Es würde mich freuen, wenn es im Ortsbereich einige Anschließer gäbe“

Hierzu seien Anfragen von vier Interessenten, darunter auch von der Kirche, bei der Gemeinde eingegangen, die man bereits in einen Plan eingearbeitet habe. „Es würde mich freuen, wenn es im Ortsbereich einige Anschließer gäbe“, erklärte Bürgermeister Schreyer auf Nachfrage. Was die Kosten hierfür anbelangt: Bis dato lägen nur Beispielberechnungen vor, da eine genaue Berechnung erst nach der Fertigstellung möglich sei.

Baukosten: 90.000 Euro

Diesen zufolge seien an Baukosten etwa bis zu 90.000 Euro zu erwarten. Dass die Kosten sich schnell explosionsartig entwickeln könnten und derzeit Fernwärmeleitungen nicht bezuschusst würden, stellte der Bürgermeister zudem fest. Beraten werden müsse im Gemeinderat auch noch, wie die Kosten an die Anschließer umgelegt werden sollen, so Schreyer weiter.

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Im Fokus der Beratungen steht derzeit insbesondere das geplante Baugebiet am Sportplatz, dessen Wärmeversorgung hier auch mit erfasst werden könnte. Eine gute Möglichkeit, Leitungen für die neue Fernwärmeversorgung mit zu verlegen, wäre der für 2022 geplante Rückbau der ehemaligen Kreisstraße. Gemeinderat Josef Pöschl (GWA) fragte, ob es Erkenntnisse darüber gebe, wie hoch die Wärmeverluste bei längeren Leitungen seien.

Anhand der Erfahrungen in der Nachbargemeinde Rechtmehring könne er berichten, dass diese „recht gering“ seien, gab der Bürgermeister Auskunft.

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Bei seinen Beratungen kam der Gemeinderat überein, dass die vorliegende Variante ausgearbeitet und in einer der nächsten Sitzungen vorgestellt werden sollte.

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Ebenfalls soll ein Leerrohr im Bereich des Kreisverkehrs für einen möglichen späteren Anschluss des ehemaligen Sparkassengebäudes, das die Gemeinde kürzlich erworben hatte, mit eingeplant werden.

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