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NEUGESTALTUNG DER DURCHFAHRT

Albaching soll eine „schöne Achse durch den Ort“ bekommen

Keine leichte Aufgabe: die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt, zumal hier alle miteinander auskommen müssen: Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer, Lkw- und landwirtschaftlicher Verkehr.
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Keine leichte Aufgabe: die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt, zumal hier alle miteinander auskommen müssen: Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer, Lkw- und landwirtschaftlicher Verkehr.
  • VonIrmi Günster
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„Eine schöne Achse durch den Ort“ soll es werden: Die Planung zum Rückbau der ehemaligen Kreisstraße und damit die Neugestaltung der Albachinger Ortsdurchfahrt ist überarbeitet worden und wurde kürzlich in einer gemeinsamen Sitzung des Gemeinderats und der Teilnehmergemeinschaft (TG) Albaching vorgestellt.

Albaching – Nach der Diskussion folgten mehrere Beschlüsse zu weiteren Änderungen. Vorab hatte eine Sitzung des „Arbeitskreis Dorfstraße“ stattgefunden.

„Große Verbesserung für Albaching“

Auf Nachfrage zog Bürgermeister Rudolf Schreyer (GWA) ein positives Resümee: Dies stelle eine „große Verbesserung für die Entwicklung von Albaching“ dar. Durch die Planung werde eine „schöne Achse“ durch den Ort, vom Kinderhaus bis zum Sportplatz, geschaffen. Zudem bekomme Albaching zusätzlich zu den bereits bestehenden nun auch eine dritte Bachaufweitung gegenüber des Dorfweihers auf der Südseite des Nasenbachs und könne somit einen weiteren „erholsamen Bereich“ schaffen.

Landwirte haben Bedenken

Einer der Inhalte in der Planung, über die heftiger diskutiert wurde, war eine Stelle in Höhe des Anwesens Sewald, denn hier hatten Landwirte, die auch teils Mitglieder der TG sind, Einwände. Den Grund fasste Bürgermeister Schreyer auf Nachfrage nochmals zusammen: Derzeit sei die Straße dort geradlinig, und mit der geplanten „Verschwenkung“ von zwei Metern müsste man in diesem Bereich „umfahren“, so dass eine Begegnung mit Gegenverkehr so nicht mehr möglich sei und man stehen bleiben müsse.

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Er habe zwar Verständnis für die Einwände, bekräftigte aber, dass es trotzdem wichtig sei, dies so umzusetzen, vor allem auch mit Blick auf die Sicherheit der Fußgänger, Radfahrer, Kinder und älteren Leute. Mit dieser Maßnahme hoffe man, „den Verkehr drosseln zu können“; ein Schritt in diese Richtung sei auch die geplante Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Kilometer pro Stunde im gesamten Ortsbereich.

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Wie soll es denn nun konkret aussehen? Im Bereich von der Straße „Am Hang“ bis zur Postgasse wird die Hohenlindener Straße auf eine Breite von vier Metern zurückgebaut; die Gehwege an der Hohenlindener Straße und der Postgasse im Bereich des Edeka-Marktes sollen zusammengeschlossen werden.

Bei der „Schatzkiste„ wird‘s breiter

Im Bereich des Kinderhauses „Schatzkiste“ soll die Straße auf eine Breite von sechs Metern aufgeweitet werden. Eine Aufweitung ist auch für die Straße im Bereich der Kurve an der Hohenlindener Straße, Abzweigung Stetten, vorgesehen. Uneins waren sich der Gemeinderat und die TG bezüglich der Ausführung des Gehwegs in Richtung Stetten: „Tiefbord oder Mittelbord?“ war hier die Frage.

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Bedingt durch die „bauliche Situation“ soll sich der Gehweg im Bereich der Engstellen an der Friedhofsmauer um einen halben Meter verschmälern. Die bestehende Querneigung der Straße im Bereich der Sparkasse und der Nasenbachbrücke wird „umgedreht“, so dass der Fahrbahnrand in diesem Teilstück um rund 40 Zentimeter abgesenkt werden kann.

Fahrbahnbreite variiert

Die Fahrbahnbreite im Bereich des Kreisverkehrs an der Kirche bis zur Nasenbachbrücke soll fünfeinhalb Meter betragen, sich an der Engstelle der Brücke um einen halben Meter verengen und dann wieder auf die vorherige Breite zurückgehen. Die breiteste Stelle im östlichen Bereich des Kreisstraßenrückbaus wird die Kurve bei der Abzweigung zum Angerweg sein.

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Die Vorstand der TG stimmte der Planung grundsätzlich zu, brachte aber noch mehrere Vorschläge mit ein: Der Gehweg Richtung Stetten vom Kreisel wird westseitig bis zum Ortsschild am Ortsende abgesenkt und als Betonpflaster ausgeführt. Beim Floriansweg wird der Einmündungsbereich Richtung Feuerwehr pflastermäßig im Kurvenbereich erweitert, was auch der Feuerwehr zu Gute kommen soll. Gegenüber der Nasenbachaufweitung wird auf der anderen Straßenseite eine Ausweichstelle für den „Begegnungsverkehr“ eingebaut.

Gremium stimmt grundsätzlich zu

Auch die Materialien für die Pflasterverlegung wurden festgelegt. Nochmals ein Fahrversuch soll im Bereich der Kurve beim Anwesen Sewald durchgeführt werden, um im Anschluss über den dort stehenden Findling entscheiden zu können.

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Der Gemeinderat beschloss einstimmig, der überarbeiteten Planung grundsätzlich zu zu stimmen und schloss sich auch den weiteren Vorschlägen der TG an. Ein Besprechungstermin mit dem Senioren- und Behindertenbeauftragten soll noch folgen.

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