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Gemeinde nimmt an Förderprogramm teil

Albaching hat bisher nur einen Sirenen-Standort

Nur eine Sirene gibt es bis dato in Albaching. Der Gemeinderat hält eine Erweiterung der Standorte für sinnvoll.
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Nur eine Sirene gibt es bis dato in Albaching. Der Gemeinderat hält eine Erweiterung der Standorte für sinnvoll.
  • VonIrmi Günster
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„Ja“ sagte der Albachinger Gemeinderat zur Teilnahme an dem neuen Sirenenförderprogramm, das das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zeitnah auf den Weg bringen will.

Albaching – Bereits bestehende Sirenen können hiermit überprüft und auf den neuesten technischen Stand gebracht werden. Aber auch Neuinstallationen, gegebenenfalls auch mit Masten, sind möglich. Darüber habe die Regierung von Oberbayern kürzlich die Kommunen informiert, erklärte Bürgermeister Rudolf Schreyer (GWA) in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Außergewöhnlich umfangreich sei dieses Programm, da die entstehenden Kosten bis zu 100 Prozent förderungsfähig seien.

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Die Sirenen müssten unter anderem für die digitale Alarmierung vorbereitet sein und gleichzeitig eine „Pufferfunktion“ bei Stromausfällen aufweisen. Ebenfalls muss sie den Warnton für die „Bevölkerungswarnung“ und den für die „Entwarnung“ abspielen können. Der bekannte „Feuerwarnton“ lässt sich ohne großen Aufwand mitintegrieren, sodass eine neue Sirene alle drei Warntöne abspielen kann.

Finanzielle Lage gut

Sobald das Förderprogramm vom zuständigen Amt fertig erstellt worden ist, können die Anträge, auch auf „vorzeitigen Maßnahmenbeginn“, bei der Regierung gestellt werden. Nach Inkrafttreten werden die Gemeinden umgehend und ausführlich informiert, entweder im Rahmen einer Bürgermeisterdienstbesprechung oder in eigenständigen Informationsveranstaltungen. Dies sei eine „einmalige und außergewöhnliche Möglichkeit, das Sirenennetz auf Gemeindeebene für wenig Eigenmittel auf den neuesten Stand zu bringen“, so wurde für die Initiative geworben.

Die Fördersummen waren aus einem Anhang des Schreibens ersichtlich. Daraus ergab sich, dass diese, je nach Angebot, tatsächlich die Gesamtkosten decken könnten oder nur ein kleiner Eigenanteil für die Gemeinde übrig bleibe. Voraussichtlich steht innerhalb der nächsten drei Jahre die Einführung der „digitalen Alarmierung“ an, spätestens dann müssten die Sirenen sowieso ertüchtigt werden. In Albaching gibt es derzeit nur einen Sirenenstandort, nämlich am Feuerwehrhaus.

Firma beauftragt

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Da man sich einig war, dass grundsätzlich eine Erweiterung der Sirenenstandorte sinnvoll sei, hatte die Gemeinde bei einer Firma aus Eggenfelden die Ausarbeitung eines Konzepts in Auftrag gegeben. Darin wurde behandelt, wie der technische Stand der bestehenden Sirenen ist, ob diese vollständig getauscht oder nur das Steuergerät erneuert werden muss. Eine weitere Frage war: Wäre eine neue Sirene auf einem bereits bestehenden Gebäude oder auf einem Mast zu errichten? Letztere Variante bietet den Vorteil, dass sie nahezu ortsunabhängig installiert werden könnte.

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Der Stromanschluss kann entweder an das öffentliche Stromnetz erfolgen oder autark über ein Solarmodul. Den Erkenntnissen zufolge sei der Arbeitsaufwand dabei „überschaubar“ und betrage konkret pro Sirene auf einem Mast knapp einen Tag. Gefördert werden auch die Arbeiten, die für die Errichtung notwendig sind, beispielsweise die Montage oder die Errichtung eines Betonfundaments.

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