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Gemeinde will Gewerbefläche schaffen

Albaching im Zwiespalt – Platz für Unternehmen oder Umweltschutz?

Einen Erweiterungswunsch hat die Firma Huber im Albachinger Gewerbegebiet „Oberdieberg“. Der Gemeinderat hat darüber diskutiert.
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Einen Erweiterungswunsch hat die Firma Huber im Albachinger Gewerbegebiet „Oberdieberg“. Der Gemeinderat hat darüber diskutiert.
  • VonIrmi Günster
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Einerseits Gewerbeflächen erweitern, um Platz für Unternehmen zu schaffen, andererseits den Umweltschutz nicht aus den Augen verlieren: In diesem Spannungsfeld befindet sich die Gemeinde Albaching derzeit aufgrund des Bau- und Erweiterungswunsches der Firma Huber im Gewerbegebiet „Oberdieberg“.

Albaching – Das Thema war schon öfter Gegenstand von Gemeinderatssitzungen und wurde auch kürzlich wieder behandelt. Dieses Mal ging es aber um den „ersten Schritt“, der Änderung des Landschaftsplanes, wie Bürgermeister Rudolf Schreyer (GWA) auf Nachfrage zusammenfasste. Dass der Weg gegangen werden soll, sei bereits beschlossen worden, jetzt schaue man, „was überhaupt möglich ist“.

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Für den Beschluss, in dem der Vorentwurf der Änderung des Flächennutzungs- mit Landschaftsplan zur Kenntnis genommen wurde, waren acht Gemeinderäte, vier stimmten dagegen. Gefertigt wurde der Entwurf von der Huber Planungs-GmbH aus Rosenheim.

Wald muss weichen

Eine größere Diskussion im Rat gab es nicht, was wohl auch daran lag, dass man über die Sache im Grundsatz schon in vorhergehenden Sitzungen ausführlich diskutiert hatte. Kritisch wird von manchen Ratsmitgliedern aber nach wie vor gesehen, dass hier Waldflächen weg müssen und damit die Natur zurückgedrängt wird.

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Der Bürgermeister gab auf Nachfrage zu, durchaus selbst auch gespalten zu sein. Allerdings wies er auch nochmals auf die Stellungnahme des Forstamtes hin, mit dem sich die Gemeinde bezüglich der Abholzung beraten hatte: Dieses hatte nichts gegen das Bauvorhaben einzuwenden, vorausgesetzt, dass an anderer Stelle ausreichend aufgeforstet werde.

Krankes Gehölz in dem Bereich

Es wären einige Bäume betroffen, „um die es schade wäre“, so Schreyer, aber andererseits zeigten auch Sturmschäden immer wieder auf, dass es auch in diesem Bereich krankes Gehölz gebe. Außerdem liege ihm die Förderung von Unternehmern schon am Herzen.

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Mit dem Beschluss wird nun auch eine frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung möglich. Der Aufstellungsbeschluss für das Bebauungsplanverfahren könnte gegen Ende des Jahres gefasst werden, die eingegangenen Stellungnahmen und die Billigung des Flächennutzungsplanes dann Ende diesen oder zu Beginn des nächsten Jahres an die Reihe kommen.

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