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ARBEITER-KRANKEN-UNTERSTÜTZUNGS-VEREIN

AKUV Haag plant Jubiläumsfeier zum 125-jährigen Bestehen

Josef Hederer (von links) ehrt die Mitglieder Hubert Bernhard und Peter Schmid für 50 beziehungsweise 40 Jahre im Verein.
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Josef Hederer (von links) ehrt die Mitglieder Hubert Bernhard und Peter Schmid für 50 beziehungsweise 40 Jahre im Verein.
  • VonLudwig Meindl
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638 Mitglieder zählte der Arbeiter-Kranken-Unterstützungs-Verein (AKUV) zum Zeitpunkt der Generalversammlung in der „Freibadstube“. Neu beschlossen wurde die Vollmitgliedschaft für Frauen. Nächstes Jahr soll 125-jähriges Jubiläum gefeiert werden.

Haag – Einige aktuelle Probleme stellte der Vorsitzende Josef Hederer zur Debatte. Der AKUV brauche einen neuen Fahnenträger und einen neuen Beisitzer. Auch der Kassierposten sei vakant und benötige eine Übergangslösung. Dazu gelte es, in den AKUV Leben hineinzubringen und Mitglieder zu werben: „Wir müssen wieder mehr werden.“

Für die aus Gründen der Überlastung zurückgetretene Kassierin Sarah de Crescenzo wurde Theresia Schmid einstimmig als kommissarische Nachfolgerin bis zur nächsten Wahl bestimmt. Den Posten des verstorbenen Beisitzers Ernst Noller wird, ebenfalls nach einstimmigem Beschluss, Wilhelm Bittner übernehmen. Weitere Beisitzer bleiben Michael Holzner, Nicole Schmid und Christiane Fellner.

Das Amt des Fahnenträgers, das Konrad Maier aus beruflichen Gründen nicht mehr wahrnehmen kann, übernimmt Peter Schmid. Ihm steht der bisherige Fahnenbegleiter Bert Binder zur Seite.

Erste Fahnenbegleiterin in der Geschichte

Neu hinzu kam erstmals in der Vereinsgeschichte mit Sieglinde Bernhard eine Frau als Fahnenbegleiterin. Die Vollbesetzung der Fahnenabteilung freute Hederer: „Wir werden zwei neue Vereinshüte bestellen.“

Schriftführer Ludwig Meindl erinnerte an die Bedeutung des 1897 gegründeten Haager Vereins als Solidaritätsvereinigung für Krankheit und Sterbefälle. Einen wichtigen Schritt habe man 2020 abgeschlossen, als die Regierung den AKUV als Versicherungsaufsicht anerkannt habe.

Vorsitzender Josef Hederer berichtete, dass sich das neue System des Beitragseinzugs als Ersatz für das persönliche Abkassieren bewährt habe. Er schlug die Erhöhung des Mitgliedbeitrags von zwei Euro im Jahr auf vier Euro vor. Der Vorschlag aus dem Plenum, auf fünf Euro zu erhöhen, wurde einhellig angenommen.

Volle Mitgliedschaft für Frauen

Einstimmig beschloss die Versammlung nun auch für alle Frauen die volle Mitgliedschaft. Bisher waren noch einige mit ihren Ehemännern angemeldet und in der Liste als „Dame ohne Beitrag“ geführt.

Ein „wichtiges Anliegen“ bedeutete es dem Vorsitzenden, die Weichen für das Jubiläumsjahr 2022 zu stellen: „Der AKUV wird 125 Jahre alt. Dieser Verein hat viel erlebt. Das dürfen wir nicht spurlos vorübergehen lassen.“

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Angeregt wurde daraufhin, den Verein und seine Leistungen mit einer Ausstellung und einer Veranstaltung zu präsentieren. Hederer ist überzeugt: „Die Absicherungen über den Verein haben schon vielen gutgetan.“ Der AKUV habe sich als „leistungsfähiger Verein“ erwiesen.

Abschließend ehrte der Vorsitzende Hubert Bernhard für 50 Jahre Mitgliedschaft sowie Peter Gruber und Peter Schmid für 40 Jahre mit einer Urkunde.

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