Aktiv im Vereins- und Gemeindeleben

Renilde und Josef Grandl feierten goldene Hochzeit. richterstetter

50 Jahre sind mittlerweile vergangen, seit sich Renilde und Josef Grandl in der Maitenbether Pfarrkirche das Ja-wort gegeben haben. Ausgiebig gefeiert wurde damals mit der Kapelle „Toni Lanzl“ im alten Boschner-Saal, die Weinstube fand in der ehemaligen Gaststube statt.

Maitenbeth – Kennengelernt haben sich Renilde und Josef Grandl durch das Theaterspielen. Renilde Grandl ist als einziges Kind auf dem kleinen Goller-Anwesen in Maitenbeth/Lacken geboren und aufgewachsen und spielte später in Maitenbeth Theater. Der „Grandl Sepp“ kam in Weinhub zu Welt, wurde dort zusammen mit sechs Geschwistern groß und stand in Rechtmehring auf der Bühne. Bei gegenseitigen Besuchen der Aufführungen hat es dann schnell gefunkt, kurze Zeit später wurde geheiratet und in Lacken eingezogen. Zwei Söhne, Werner und Rainer, kamen zur Welt, heute sind sie stolze Großeltern von zwei Enkelkindern, Lena und Severin.

Renilde und Sepp Grandl waren beide in Maitenbeth immer aktiv in das Vereins- und Gemeindeleben eingebunden und haben dabei auch diverse Funktionen bekleidet. So war der Sepp Grandl unter anderem Gründungsmitglied und 18 Jahre Vorstand des Gartenbauvereins, viele Jahre in der Vorstandschaft des ehemaligen Wandervereins vertreten und 30 Jahre aktiv bei der Feuerwehr. Auch durch seine jahrzehntelange Tätigkeit beim ehemaligen Raiffeisenlagerhaus war er im weiten Umkreis bekannt. Heute kümmert er sich um die Entgegennahme der Grüngutabfälle am Werkstatthof.

„Wir sind beide gesund und zufrieden und können unser Leben genießen, dazu gehört aber auch, dass wir immer wieder mal einen Ruhetag einlegen, an dem wir gar nichts tun“, betonen beide. Gemeinsam unternehmen sie gerne kurze Wanderurlaube oder Ausflüge, gehen zum Kegeln oder sind mit ihrem Garten mit großem Gewächshaus beschäftigt. Renilde geht zudem gerne zum Pilates, für den Sepp sind die wöchentlichen Schafkopfrunden beim Boschner und in Brandstätt ein absolutes Muss.

Am Sonntag ließen sie, begleitet von den Mooshammer Sängern, den kirchlichen Segen ihrer Eheschließung in der Maitenbether Pfarrkirche erneuern, anschließend ging ins zum Wirt z’Brandstätt zum Feiern. rl

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