Acht Wohneinheiten für die Schächinger Mühle

Vor nicht allzu langer Zeit noch ein schmuckes Gasthaus: die Schächinger Mühle bei Soyen. Nun soll daraus ein Wohngebäude mit acht Apartments werden.
+
Vor nicht allzu langer Zeit noch ein schmuckes Gasthaus: die Schächinger Mühle bei Soyen. Nun soll daraus ein Wohngebäude mit acht Apartments werden.

Edling – Die „Schächinger Mühle“ soll ein Wohngebäude werden.

Mit dem Bauantrag beschäftigte sich der Gemeinderat erneut. Der Antragsteller möchte eine Nutzungsänderung erwirken und das Anwesen von einem ehemaligen Gasthaus zu einem Wohngebäude mit acht Wohnungen umbauen. Den Einbau von sieben Wohnungen in das denkmalgeschützte ehemalige Mühlengebäude und einer Wohnung im südlichen Nebengebäude bestehen von- seiten der Gemeinde Edling keine Bedenken.

Der Einbau der Wohnungen wurde bauplanungsrechtlich mit einem Vorbescheid abgeklärt. Einverstanden ist die Gemeinde ebenfalls mit der Errichtung der Schleppdachgauben und den Balkonen – soweit dies von der Denkmalbehörde mitgetragen wird.

Die geplanten Stellplätze, Carports und Abstellräume befinden sich im baurechtlichen Außenbereich und waren nicht Gegenstand des Vorbescheids. Deren Zulässigkeit ist von der Bauabteilung im Landratsamt zu prüfen, wie Geschäftsstellenleiter Martin Berger auf Nachfrage der Zeitung mitteilt.

Die Gemeinde sieht die Anbindung der Stellplätze und Abstellräume im Westen für Fußgänger über die Gemeindestraße als „problematisch“ an. Eine direkte Verbindung zu den Wohnungen wird empfohlen. Auch die Nutzer der südlichen Wohnung gelangen nur über die Lärchen- und Schächinger Straße zu den Stellplätzen, was gerade im Kurvenbereich der Lärchenstraße ein Sicherheitsrisiko darstellt. Gerade für Kinder sei das nicht ohne Gefahren.

Im Stellplatznachweis wurden 16 notwendige Stellplätze angegeben. Diese Anzahl erhöht sich jedoch um zwei Besucherstellplätze nach der gemeindlichen Stellplatzsatzung. Die im Osten geplante Betonwand befindet sich im Einmündungsbereich der Schächinger Straße und darf deshalb eine Höhe von einem Meter nicht überschreiten. Grund sei das Sichtdreieck, wie Berger erklärt.

Treibgutrechen kann verlagert werden

Mit der Verlagerung des Treibgutrechens der alten Mühle im Triebwerkskanal ist der Gemeinderat einverstanden. Die Fachstellen müssen hier beteiligt werden. Kosten zum Ausbau der Wasser- und Kanalleitungen sind vom Eigentümer zu tragen. Einstimmig wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. re/kla

Kommentare