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Abschied vom „Zaun-Helmut“ aus Griesstätt

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Obwohl Helmut Herbst bereits einige Jahre krank war, sei sein Tod für seine Angehörigen plötzlich und überraschend gekommen, so Pfarrer Herbert Weingärtner beim Requiem für den Verstorbenen in der Pfarrkirche.

Griesstätt – Der „Zaun-Helmut“ wie er von vielen genannt wurde, wurde im Januar 1949 in Edling geboren und lebte dort mit seiner Schwester und mit seiner Mutter. Als Vierjähriger kam er nach Griesstätt, als seine Mutter im Alter von 37 Jahren verstorben ist, wo er vom damaligen Bürgermeister Franz Herbst und seiner Frau Maria aufgenommen wurde.

Beliebter Schulbusfahrer

Nach dem Besuch der Volksschule in Griesstätt erlernte er den Beruf des Molkereifacharbeiters bei der Firma Meggle in Reitmehring. Aus gesundheitlichen Gründen gab er dort als 60-Jähriger seine Anstellung auf und ging nach zweijähriger Altersteilzeit in Rente.

Bereits während seiner Tätigkeit bei Meggle half er in seiner Freizeit beim Griesstätter Omnibusbetrieb Georg Strahlhuber als Schulbusfahrer aus. Bei den Schulkindern war er sehr beliebt. Sie freuten sich immer, wenn der Helmut den Bus fuhr.

Eine große Stütze war er auch seinen Pflegeeltern, die noch kurz vor ihrem Tod, ihm und seiner Frau Anneliese nach der Hochzeit im Juli 1970 das „Zaun“-Anwesen in der Ortsmitte übergaben.

Sein ganzer Stolz und seine Freude waren seine beiden Töchter, die Schwiegersöhne und die drei Enkelkinder. Gerne half er, wo er helfen konnte so lange es ihm seine Gesundheit erlaubte.

Im Jahr 2013 wurde bei ihm ein Tumor im Kopf, der nicht operierbar war, festgestellt. Dazu kamen in den Jahren 2014 und 2015 Hüftoperationen. Aufgrund seiner schweren Diabetes-Erkrankung und verschiedenen Operationen war er dann die letzten fünf Jahre ans Bett gebunden. Im Juli letzten Jahres konnte er mit seiner Frau im Kreise der nächsten Angehörigen noch die Goldene Hochzeit feiern.

Pfarrer Weingärtner fand beim Gottesdienst und am Grab tröstende Worte für die Angehörigen und dankte ihnen für die langjährige fürsorgliche Pflege daheim.

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