AUS DEM GEMEINDERAT

Ab 2023 bezieht Pfaffing Ökostrom aus Neuanlagen

  • vonKarlheinz Günster
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Mit acht gegen sieben Stimmen beschloss der Pfaffinger Gemeinderat in seiner Sitzung, in den Jahren 2023 bis 2025 Ökostrom mit einer sogenannten Neuanlagenquote zu beziehen.

Pfaffing – Mit acht gegen sieben Stimmen beschloss der Pfaffinger Gemeinderat in seiner Sitzung, in den Jahren 2023 bis 2025 Ökostrom mit einer sogenannten Neuanlagenquote beziehen zu wollen.

Damit nicht jede Gemeinde ihren Strombedarf einzeln in einem Bieterverfahren ausschreiben muss, erledigt die Firma „KUBUS Kommunalverwaltung“ im Auftrag mehrerer Kommunen diese Ausschreibung. So kann wegen der größeren Bestellmenge ein günstigerer Preis erzielt werden. Bisher hat Pfaffing diese Dienste für zuletzt 1900 Euro in Anspruch genommen. Aktuell stand jetzt im Gemeinderat zur Debatte, ob die Vereinbarung verlängert werden soll und welche Strom-Art bevorzugt wird.

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Sogenannter Normalstrom sei eine Variante, er komme jedoch aus endlichen Energiequellen mit negativen Auswirkungen auf Klima und Umwelt, war zu hören. Alternative: Ökostrom aus regenerativen Energien wie Wind oder Sonne. Hinzu kommt eine Neuanlagenquote, bei der die Technik zur Erzeugung des Stroms nicht älter als sechs Jahre ist. In den vergangenen Jahren ist der Preisunterschied von Ökostrom hin zu konventionell erzeugten mit bis zu einem halben Cent je Kilowattstunde unbedeutender geworden. Mit einer Neuanlagenquote sind es bis zu 1,2 Cent. Im ablaufenden Zeitraum bezog die Gemeinde Ökostrom ohne Neuanlagenquote bei 4,2 Cent je Kilowattstunde beispielsweise für die Straßenbeleuchtung. Übrige Verbrauchsstellen sind mit 5,17 Cent berechnet worden. Erst nach Abschluss des Bieterverfahrens steht der neue Preis fest.

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