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Ehrung für leidenschaftlichen Kirchenmusiker

50 Jahre lang hat Dr. Robert Engl als Organist die Herzen der Wasserburger erreicht

Gratulation: Dekanatskantor Andreas Hellfritsch würdigte das Engagement von Dr. Robert Engl, Pfarrer Peter Peischl (von links) nahm ebenfalls an der Überreichung der Urkunde teil.
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Gratulation: Dekanatskantor Andreas Hellfritsch würdigte das Engagement von Dr. Robert Engl, Pfarrer Peter Peischl (von links) nahm ebenfalls an der Überreichung der Urkunde teil.

Mit 92 spielt er noch immer mit großer Leidenschaft die Orgel. Jetzt wurde Dr. Robert Engl für diese außerordentliche Leistung in der evangelischen Christuskirche geehrt. Eine Würdigung für einen Menschen, der mit der Musik die Herzen der Christen erreicht.

Wasserburg – Rekordverdächtige 50 Jahre kirchenmusikalischen Dienst hat Dr. Robert Engl hinter sich gebracht. Für diese außerordentliche Leistung wurde der jetzt 92-Jährige, immer noch aktive Organist in der evangelischen Christuskirche, anlässlich eines Gottesdienstes nun besonders geehrt.

Sonntag für Sonntag auf der Orgelbank gesessen

Dekanatskantor Andreas Hellfritsch würdigte in seiner kurzen Laudatio im Namen des Dekanatsbezirks Rosenheim und dem Verband evangelischer Kirchenmusiker in Bayern die Leistungen und das Engagement Engls als außerordentlich. Fast immer habe er Sonntag für Sonntag über 50 Jahre hinweg auf der Orgelbank gesessen, sich vorbereitet, verschiedene Gottesdienstformen und Abläufe mit Pfarrern, Prädikanten und Lektoren ausgearbeitet, um die Gottesdienstgemeinde zu begleiten und der Liturgie einen festlichen Rahmen zu geben. Dabei habe er mit der Sprache der Musik die Herzen erreicht. Dafür sei großer Dank angebracht.

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Dr. Robert Engl selbst antwortete auf so viel Lob bescheiden: „Was wäre man an der Orgel denn ohne die, für die die Töne bestimmt seien?“

Er habe sich 1972 vom damaligen Pfarrer Hermann Meyer gerne in die Pflicht genommen gesehen, denn das Zugehörigkeitsgefühl habe ihm „neue Nahrung“ geboten. Dank von Seiten Engls gab es unter anderem für die Institution Kirche mit ihrer Gemeinschaft. Immer habe er aber auch den Drang verspürt, selbst zu komponieren, betonte er.

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Freuen würde er sich, dass Stücke von ihm auch schon in Rosenheim und München aufgeführt worden seien. Bescheiden habe er angefangen und bescheiden gehe es noch eine Zeit lang an der Orgel weiter, solange er halt noch könne, versprach er der den Kirchenbesuchern.

Viele Erinnerungen ausgetauscht

Jedenfalls Freude machen solle die Musik sowohl den Jungen wie den Alten. Zusammen mit einer Urkunde gab es vom gesamten, in der Christuskirche tätigen Organisten-Team, stellvertretend von Annette Trachimow überreicht, noch einen Blumenstock als Präsent.

Bei einem Sektempfang war schließlich noch Gelegenheit, zusammen mit dem Geehrten die eine oder andere Erinnerung an eine solch lange Zeit des aktiven Kirchendienstes aufzufrischen.

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