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„SUPER, DASS MAN SICH IM ORT IMPFEN LASSEN KANN“

40 Bürger nutzen temporäres Impfangebot des BRK in Isen

Das Ehepaar Shehnaz Husein (links) und Jihad Ibrahim (sitzend) nutzt die Gelegenheit, sich in Isen von Ariane Wolf impfen zu lassen. Mit auf dem Foto Tobias Widl (Dritter von links) und Angela Ascher.
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Das Ehepaar Shehnaz Husein (links) und Jihad Ibrahim (sitzend) nutzt die Gelegenheit, sich in Isen von Ariane Wolf impfen zu lassen. Mit auf dem Foto Tobias Widl (Dritter von links) und Angela Ascher.

Mit einfach zugänglichen Angeboten soll erreicht werden, dass sich mehr Menschen impfen lassen. Das BRK, das im Landkreis für die Corona-Impfungen verantwortlich ist, eröffnet deswegen temporäre Impfzentren.

Isen – „Es ist besser gelaufen als erwartet“, sagt Tobias Widl, der für das BRK Erding die Impfungen vor Ort koordiniert. „Wir konnten zu Beginn nicht einschätzen, ob fünf oder 100 Leute zur Impfung kommen werden“, so Widl weiter. Am Ende waren es rund 40 Menschen, darunter Kinder, die am Mittwoch im Isener Rathaus die Erstimpfung erhielten. Die Wahl hatten sie zwischen Biontech und Johnson&Johnson, Letzteres benötigt nur eine Impfung.

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Die Ärztin Angela Ascher ist im vierköpfigen Team, das sonst im Erdinger Impfzentrum tätig ist, für die Aufklärung verantwortlich. Die Spritze setzte Ariane Wolf, nachdem Brigitte Maderstorfer die Impfwilligen registriert hatte. „Super, dass man sich im Ort impfen lassen kann“, lobte eine Besucherin die Aktion. Sie habe sich durch das Angebot überwinden können, sich gegen Corona impfen zu lassen, meinte die 45-Jährige, die aus dem Umkreis von Isen kommt.

Kaum Wartezeiten

Rundum zufrieden mit der Impfmöglichkeit war auch Andreas Groß. Der 27-Jährige, der in Isen arbeitet, schätzte es, ohne Termin ins Rathaus kommen zu können. „Wenn zu viel los gewesen wäre, hätte ich einfach wieder gehen können“, sagte er. Lange warten musste am späten Vormittag niemand, lediglich zu Beginn der Aktion um 9 Uhr, habe sich eine Warteschlange gebildet, sagte Widl. Popup-Impfzentren wird es in nächster Zeit in den allermeisten Gemeinden des Landkreises geben, kündigte er an. Aber man werde auch versuchen, Vereine und Firmen für die Impfungen „to go“ zu gewinnen. Einen deutlichen Rückgang der Impfbereitschaft hat auch das BRK-Team, das in Isen vor Ort ist, bemerkt.

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„Am schlimmsten war es, als wir eine Inzidenz von fünf hatten“, sagt Ascher. Bei steigender Inzidenz habe aber auch das Impftempo wieder etwas zugenommen.

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Das mobile Impfteam wird noch einmal am Mittwoch, 18. August, von 9 bis 13 Uhr, in Isen vor Ort sein. Dann wird die für Biontech nötige Zweitimpfung stattfinden. Alternativ kann man sich nach drei bis sechs Wochen auch im Erdinger Impfzentrum am Lodererplatz die Spritze setzen lassen.

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Auch dort ist keine Terminvereinbarung mehr nötig.

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