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BEZIRKSMUSIKFEST VERSCHOBEN

30 Jahre Musikverein Schnaitsee: Jubiläum mit Festgottesdienst

Viele Gläubige feierten mit rund 70 Musikern das Jubiläum des Schnaitseer Musikvereins.
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Viele Gläubige feierten mit rund 70 Musikern das Jubiläum des Schnaitseer Musikvereins.
  • VonJosef Unterforsthuber
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30 Jahre Musikverein Schnaitsee. Eigentlich hätte dieses Jubiläum gemeinsam mit dem 52. Bezirksmusikfest gefeiert werden sollen. Durch die Pandemie musst das Fest 2020 verschoben werden, nun wurde es in kleinerem Rahmen nachgeholt.

Schnaitsee – Eigentlich hätte am Sonntag das 30-jährige Jubiläum des Schnaitseer Musikvereins und das 52. Bezirksmusikfest stattfinden sollen. Aber nach der Verlegung des ersten Termins in 2020 konnte auch heuer das Fest im geplanten Rahmen nicht stattfinden.

Um aber zumindest das Jubiläum des 30-jährigen Bestehens feiern zu können, hatten die Verantwortlichen um Festleiterin Simone Meisl zusammen mit der Pfarrei einen Festgottesdienst organisiert. Dieser wurde dann, auch dank des Wetterglücks, zu einem Erlebnis für alle Teilnehmer.

Zum Musikantengruß erhoben über 70 Musiker ihre Instrumente. Eigentlich hätte das Fest mit 60 Kapellen gefeiert werden sollen.Unterforsthuber

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Dafür sorgten alle Musiker des Jubelvereins, aber auch die beeindruckende Gestaltung durch Dekan Klaus Vogl, der die richtigen Worte bei der Predigt fand. Dies bewies auch der Applaus der vielen Gottesdiensetbesucher am Pausenhof der Schule. Überhaupt war die Feier gefüllt mit Applaus. Auch für die Musiker, aber für die Worte der Redner brandete dieser immer wieder auf.

Ursprünglich Fest mit 60 Kapellen geplant

Aus allen Richtungen strömten die Besucher auf den Pausenhof. Sie wurden von den Klängen der jüngsten Bläserklasse in Empfang genommen. Die jüngsten Musiker hatten ihren ersten Auftritt und meisterten diesen mit Bravour.

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Zum Einzug der Geistlichkeit mit Dekan Klaus Vogl, Diakon Konrad Maier und Diakonanwärter Marc Stegherr spielten die Musikkapelle und die Ü30-Gruppen des Vereins. Klaus Vogl freute es, dass das Bezirksmusikfest, dass eigentlich mit über 60 Kapellen gefeiert werden sollte, jetzt in einem kirchlichen Rahmen mit allen Gruppen des Schnaitseer Vereins gefeiert wurde.

„Musik verbindet und miteinander Musik spielen, ist wirklich etwas Schönes. Danken wir für die Gemeinschaft untereinander und mit Jesus mitten unter uns“ eröffnete der Dekan die Feier.

„Es gehört etwas dazu, vor einem Publikum aufzutreten“

Die Lesungen trugen die Festleiterin Simone Meisl und Kirchenpflegerin Elisabeth Heiß, die selber bei den Ü30 mitspielt, vor.

In seiner Predigt zollte der Dekan besonders den jungen Musikern Respekt: „Es gehört schon etwas dazu, sich hinzustellen und vor einem Publikum aufzutreten. Das ist in der Gruppe vielleicht noch leichter, aber wenn ihr ein Solo spielen sollt, hat das schon etwas.“

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Neben den Worten der Gratulation für die Musiker hatte Vogl auch ernste Worte mit dabei. „Christ stell dich auf deine Füße. Wir müssen christliche Positionen vertreten und den Mut haben zum Glauben zu stehen. Position beziehen und nicht wegducken. Leider ist es jetzt schon so, dass nicht mehr so viele hinter dir stehen. Da heißt es Aufstehen.“

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Nach den Fürbitten, die von jungen Mitgliedern der Jugendkappelle vorgetragen wurden, forderte der Dekan als Friedensgruß den Aufbau einer tiefen Blickbeziehung untereinander.

Alle Gruppen des Vereins spielten unter der Leitung von Rupert Schmidhuber zur Austeilung der Heiligen Kommunion. „Wie könnte so ein Festgottesdienst schöner enden als mit dem Lied `Großer Gott wir loben dich´“ forderte der Dekan auch zum Mitsingen aller auf.

Vier Jahre Organisation

Festleiterin Simone Meisl konstatierte: „Schön dass wir heute in diesem Rahmen feiern können. Sie dankte der Feuerwehr und dem Burschenverein, die beide mit ihren Fahnen zeigten, dass das eigentliche Fest dieser drei Vereine ein großes Ereignis für Schnaitsee hätte werden sollen. „Wir haben vier Jahre geplant und organisiert. Da ist es wichtig, dass wir mit diesem schönen Tag einen würdigen Abschluss gefunden haben.“

Georg Scherer hatte 1990 den Musikverein aus der Taufe gehoben. Mit musikalischen Leiter Rupert Schmidhuber (rechts) blickt er auf eine 31-jährige Geschichte zurück.

Sie dankte dem Vereinsgründer Georg Scherer und dem musikalischen Leiter Rupert Schmidhuber, der speziell zum Jubiläum das Lied „Viva la Musica“ komponiert hatte. Unter Tränen legte sie mit diesen Worten ihr Amt des Festleiters nieder.

Der Vorsitzende des Musikbundes, Thomas Egger, war auch nicht ohne Geschenk gekommen. „Auch wenn das große Bezirksmusikfest leider ausfallen musste, gebührt euch das Geschenk, das alle Ausrichter bekommen haben.“ Er überreichte ein Schnapsfassl mit hochgeistigem Inhalt.

Bevor die Bayernhymne das Fest abschloss, dankte Rupert Schmidhuber den Musikern für ihren Einsatz.

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