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1996 suchen noch 26 junge Leute eine Lehrstelle

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Wasserburg – 26 Jugendliche aus dem Altlandkreis Wasserburg sind noch auf der Suche nach der passenden Lehrstelle.

Spät dran sind in diesem Jahr die Landwirte mit der Ernte. Diese Themen stehen vor 25 Jahren im Fokus der Berichterstattung in der Wasserburger Zeitung.

Wasserburg – Obwohl auch im Altlandkreis Wasserburg noch einige Schulabgänger auf Lehrstellensuche sind, wird die Situation hier im Vergleich zum Gesamtlandkreis Rosenheim positiv gesehen. Laut Momentaufnahme des Rosenheimer Arbeitsamtes gibt es im Landkreis 342 gemeldete Jugendliche ohne Arbeitsplatz, nur 26 davon kommen aus dem Altlandkreis Wasserburg. „Im Raum Wasserburg gibt es ohnehin – aufgrund der Wirtschaftsstruktur – seit Jahren die niedrigste Arbeitslosenquote“, erklärte Gerhard Kleber, Leiter der Berufsberatung beim Arbeitsamt. Die Jugendlichen, die bisher noch keine Stelle gefunden haben, hätten gute Chancen, weitervermittelt zu werden. Zahlmäßig gibt es rund um Wasserburg ohnehin mehr Lehrstellen als Bewerber. Auf die 26 Suchenden kommen derzeit 67 offene Stellen. „Allerdings nicht unbedingt in den Wunschberufen“, schränkt Kleber ein. Auf der Liste der 14 Mädchen, die noch keine Lehrstelle haben, stehen Arzthelferin, Floristin, Landwirtschaftlich-Technische-Laborantin sowie Groß- und Außenhandelskauffrau ganz oben. Bei den zwölf Buben sind Lehrstellen als Kunststoffformengeber, Fleischer, Maurer, Tischler, Koch und Maler an erster Stelle.

„Zwischen acht und 14 Tagen später dran sind heuer die Landwirte mit ihrer Ernte“, so Georg Schwarzenböck, Fachberater am Amt für Landwirtschaft in Wasserburg. „So richtig begonnen wird aufgrund des schlechten Sommers eigentlich erst jetzt.“ Das hat Folgen: Die Ertragserwartung beim Getreide liegt knapp unter dem Durchschnitt des vergangenen Jahres. Nur für die Maisernte, die Ende September oder Anfang Oktober erfolgt, stehen die Chancen gut. Winterweizen, Hafer, Wintergerste und Roggen werden im Raum um Wasserburg am häufigsten angebaut. Aufgrund des feuchten Wetters entwickelten sich auf dem Getreide einige Pilzkrankheiten. Auch bei der Heu- und Siloeinlage seien die Landwirte im Zeitdruck, so Schwarzenböck. Es fehlen einfach längere Schönwetterphasen.

Weitere Meldungen in der Woche bis zum 22. August 1996:

München – Die knapp 60 Millionen Ägypter werden künftig einen deutschen Ausweis haben. Die Münchener Firma Giesecke & Devrient hat den Auftrag bekommen, für das Land am Nil ein modernes Ausweissystem im Wert von rund 90 Millionen Mark aufzubauen. Der Großauftrag aus Ägypten, der auch die Lieferung eines Datenbankmanagement-Systems umfasst, wird im Stammhaus in München rund 30 neue Arbeitsplätze schaffen.

Frankfurt – Die Kirschen aus Nachbars Garten leuchten verführerisch, der Kleinkrieg am Gartenzaun gehört an den deutschen Gerichten zum Alltag. „Hände weg von fremdem Obst“, raten Versicherungen. Das Pflücken „überhängender“ Früchte sei nicht erlaubt. Erst wenn die Kirschen oder Äpfel vom Nachbarbaum auf das eigene Grundstück fallen, dürfen sie eingesammelt werden.

Bonn – Zum letzten Mal tauscht die Bundeswehr ihre Soldaten für den Ifor-Bosnien-Einsatz aus. Die Ifor-Mission soll im Dezember zu Ende gehen, der Einsatz zum Frieden in Bosnien wird im nächsten Jahr unter einem anderen Namen mit einem neuen UN-Mandat fortgeführt. Die deutschen Heeresflieger haben bisher in mehr als 2800 Flugstunden über 570 Transporte zur Unterstützung der multinationalen Truppen geflogen, so eine erste Bilanz.

Mühlhausen – Die erste französische Kosmonautin, Claudie Andre-Destay hat einen edlen Tropfen Elsässer Weinreben als „Gastgeschenk“ in die russische Weltraumstation gebracht. Weil Glasflaschen im All untersagt sind, wurde die Spätlese eines Gewürztraminers von 1994 in einer Plastikflasche transportiert. Das Geschenk hat eher Symbolwert: Alkohol ist im All verboten.

Zürich – Schwingende Musik wie die von Glenn Miller, James Last oder den Beat les kann beim Autofahren die Konzentration steigern, Ravels „Bolero“ oder harter Rock verleiten hingegen zu aggressivem Schnellfahren, so eine Studie des Instituts für angewandte Psychologie in Zürich.

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