Bürgerheim augestattet

172 Kinder stimmen Senioren in St. Kunigund Haag auf Weihnachten ein

Weihnachtsdekoration für die Senioren: Über Adventsbasteleien freute sich (von links) Heimleiterin Manuela Hausner von St. Kunigund, als sie von Steffi Kühn und Silvia Kölsch überreicht werden.
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Weihnachtsdekoration für die Senioren: Über Adventsbasteleien freute sich (von links) Heimleiterin Manuela Hausner von St. Kunigund, als sie von Steffi Kühn und Silvia Kölsch überreicht werden.
  • vonLudwig Meindl
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Mit festlicher Dekoration für die Adventszeit haben Schul- und Kindergartenkinder aus Oberndorf, Rechtmehring, Maitenbeth, und Kirchdorf das Bürgerheim St. Kunigund in Haag ausgestattet. Die Senioren freuen sich außerdem über einen ganz besonderen Adventskalender.

Haag – Gerade in diesen krisengeprüften Zeiten erfahren die Bewohner des Bürgerheims in Haag von Kindern und Personal eine besondere Zuwendung. Mit gebastelter Dekoration der Kinder zog zum Advent auf allen Stockwerken der Einrichtungen die Vorweihnachtsfreude ein.

172 Schüler aus Rechtmehring und Maitenbeth hatten 172 Sterne und Engeldarstellungen als Fensterbilder gebastelt. Schulleiterin Silvia Kölsch und Handarbeitslehrerin Steffi Kühn übergaben die Dekoration an St. Kunigund-Chefin Manuela Hausner. Das Basteln der Kinder hatte im Rahmen der Aktion „Landkreis mit Herz“ stattgefunden und war speziell für St. Kunigund von Evelin Maier, Leiterin der „Sozialen Begleitung“, angeregt worden.

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In einer nächsten Übergabe brachte Monika Sterr für das Eltern-Kind-Programm von Kirchdorf und Oberndorf adventliche Windlichter für das Haus der Haager Senioren an der Weinsteigerstraße. Die Kinder hätten mit Freude daran gearbeitet, so die Pädagogin.

Viele haben Großeltern im Haager Bürgerheim. „Das finde ich schön, dass die Kinder an Oma und Opa denken“, folgerte Hausner bei der Übergabe. Bereits im Frühjahr hätten Kindergartenkinder und Schüler Geschenke für die Senioren gebracht.

24 Türchen für 24 besondere Aktionen

Auch die Leitung von St. Kunigund legte ein spezielles Wochenprogramm vor, um auf das Weihnachtsfest vorzubereiten. Symbolisch wird täglich eines der 24 Türchen des Adventskalenders in der Hauskapelle geöffnet. Am ersten Tag war ein Stern im Fenster. Das bedeutete in der Umsetzung für die Adventsaktion des Personals, dass an diesem Tag in den Gängen, Gemeinschaftsräumen und in den Zimmern Sterne aufgehängt werden. Am zweiten Tag gab der Adventskalender die Andeutung, dass in den Zimmern Adventsmusik spielen wird und in allen Stöcken Weihnachtsgeschichten gelesen werden. Ein weiteres Fenster kündigte den Nikolaus mit dem Krampus an, so geht es weiter bis zum Heiligen Abend.

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Die Heimleiterin Hausner fasst zusammen: „Wir haben den Advent über Wochenprogramme. Da gibt es viel zu tun.“ Dabei handle es sich um ein Gemeinschaftsprojekt: „Jeder, der eine Idee hat, bringt was mit ein.“ Dazu gestaltet jeder Wohnbereich seinen eigenen Adventskalender mit vorweihnachtlicher Dekoration. An drei Tagen werden die Gottesdienste aus der Hauskapelle auf die Zimmer übertragen.

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