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Spendenlauf

160 Kinder laufen 1600 Kilometer für den guten Zweck

Auf die Plätze, fertig, los! Hochmotiviert starten die Schüler ihren Benefizlauf.
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Auf die Plätze, fertig, los! Hochmotiviert starten die Schüler ihren Benefizlauf.

Einen sportlich orientierten Schultag erlebten Schüler- und Lehrerschaft des Sonderpädagogischen Förderzentrums Wasserburg. Für jeden gelaufenen Kilometer wurde gespendet. So viel haben die Kids erlaufen.

Wasserburg – Einen besonderen, sportlich orientierten Schultag erlebten Schüler- und Lehrerschaft des Sonderpädagogischen Förderzentrums unter dem Motto „Laufen ist in! Wir laufen am Inn!“ Nach Corona bedingter zweijähriger Pause ging es nun zum dritten Mal bei diesem Sponsorenlauf am Inndamm auf die Pendelstrecke zwischen zwei Stempelstationen.

Dabei galt es für die Schüler der schulvorbereitenden Einrichtung, den ersten bis neunten Klassen, aber auch für die Lehrkräfte, bei größtem Anstrengungswillen Sponsoren für jeden zurückgelegten Kilometer zu finden und damit möglichst viele Euros für den Förderverein der Schule und das Mehrgenerationenhaus zu erlaufen.

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Gut 160 Teilnehmer waren schließlich bis zu drei Stunden unterwegs. Dabei wurden insgesamt rund 1600 Kilometer zurückgelegt. Grob geschätzt werden wohl gut 3000 Euro insgesamt für den guten Zweck zusammenkommen, vermutet Schulleiter Johannes Kaspar vorab bei einer kurzen Bilanz, da die Abrechnungen noch nicht abgeschlossen sind.

Er freue sich, diesen Lauf aus Kombination von Leistung und Sponsoring nach dem Vorbild des langjährig erfolgreichen Eiselfinger ‚Laufs für ein Leben‘ wieder durchgeführt zu haben. Das Gefühl, ein gestecktes Ziel zu erreichen, zu erfahren, dass man mit Anstrengung mehr schaffen könne, und sich beim Umgang mit eigenen Grenzen besser kennenzulernen, sei dabei auch ein besonderes Erfolgserlebnis für alle Teilnehmer, so Kaspar.

Besonders bedankte dieser sich beim Schulteam, dem Elternbeirat aber auch bei der Stadt und beim TSV Wasserburg. Ohne deren Hilfe sei so eine Veranstaltung nicht zu stemmen, stellte er fest und lobte seine Schülerinnen und Schüler, die bei der Vorbereitung mit der Gestaltung von Hinweisschildern und selbst gebackenen Müsli-Keksen einen zusätzlichen Beitrag zum Gelingen geleistet hatten, noch besonders.

Kurzfristig sei diesmal für den Lauf alles Nötige vorbereitet worden, die Erfahrungen und Abläufe der Vergangenheit hätten das möglich gemacht, bestätigte Bettina Fritzenwenger vom Organisationsteam der Schule. Das bewährte Konzept überfordere die Kinder nicht, betonte sie, sporne alle aber dazu an, sich anzustrengen.

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Maria Hessdörfer, Leiterin des mitbegünstigten Mehrgenerationenhauses, will das Geld dort Kindern für analoge Begegnungen nach Corona zugutekommen las-sen. Sie half selbst gerne mit ihrem HGH-Team an der Verpflegungsstation mit. Obst, Saft und Wasser waren hier zur Stärkung immer bereit, um die kollektive Teamleistung bei der gelungenen Laufaktion noch komplett abzurunden.

Das sonderpädagogische Förderzentrum selbst möchte zusammen mit den Klassensprechern entscheiden, wie die erlaufenen Sponsorengelder im Bereich der Schulentwicklung am sinnvollsten verwendet werden können. Das wird in den nächsten Wochen noch diskutiert.

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