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In den neuen Lebensabschnitt entlassen

100 Prozent Erfolgsquote an Schnaitseer Schule: 17 Schüler machen den Quali

Die Abschlussschüler stellten sich mit Konrektor Stefan Thanner (hinten von links), Rektor Robert Bräu, Lehrerin Katharina Dachauer und zweitem Bürgermeister Franz Rieperdinger (rechts) zum Gruppenfoto.
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Die Abschlussschüler stellten sich mit Konrektor Stefan Thanner (hinten von links), Rektor Robert Bräu, Lehrerin Katharina Dachauer und zweitem Bürgermeister Franz Rieperdinger (rechts) zum Gruppenfoto.
  • VonJosef Unterforsthuber
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„An Tagen wie diesen erleben wir das Beste und fühlen uns unendlich frei.“ Dieser Songtext bezeichnet treffend die Gefühle der 17 Schüler, die an der Mittelschule Schnaitsee erfolgreich den Quali absolviert hatten.

Schnaitsee – Dieses Lied stand auch im Mittelpunkt der kirchlichen Abschlussfeier, die stark gefühlsbetont, tiefgründig aber auch fetzig in der St.- Anna-Kirche von Verena Schnebinger und Klassenlehrerin Katharina Dachauer zusammen mit den Abschlussschülern gestaltet wurde.

Zeugnisübergabe in der Turnhalle

Bei der offiziellen Zeugnisübergabe in der Turnhalle stellte Konrektor Stefan Thanner fest: „Es ist vollbracht.“. Er versicherte den Entlassschülern, dass sie an diesem Abend im Mittelpunkt stehen und führte versiert durch das Programm.

Zweiter Bürgermeister Franz Rieperdinger erinnerte an seinen eigenen Abschluss, den er auch an dieser Schule zusammen mit dem Babenshamer Bürgermeister Sepp Huber gemacht hatte. Er gratulierte zum erreichten Etappenziel und forderte auf: „Schaut immer voraus und schaut, dass ihr eure Ziele erreicht.“

Silas Bakay

Rektor Robert Bräu verglich den Quali mit der derzeitigen Leichtathletik-WM. „So ein Mehrkampf hat Parallelen mit der Schulzeit. Das Training der Sportler ist bei euch das Lernen, die Trainer sind die Lehrer und der langfristige Trainingsplan ist mit eurem Lebensplan zu vergleichen. Und ihr hab mit dem Quali bewiesen, dass sich das Training gelohnt habt. Ihr hattet aber auch mit Katharina Dachauer eine Spitzentrainerin.“ Er wünschte, dass die Absolventen viele richtige Entscheidungen treffen und sich zu liebenswerten Menschen entwickeln.

Thomas Strobl vom Elternbeirat gratulierte zum Bestehen der ersten großen Prüfung im Leben. „Für euch heißt das aber auch `Immer weiter, immer weiter`. Jeder Mensch, der euch bis hierher begleitet hat, trägt seinen Anteil an eurem Erfolg.“

„Es zählt nicht die Note, sondern der Mensch“

Klassenleiterin Katharina Dachauer hat nun schon das sechste Mal eine Klasse zum Quali geführt. „Aber jedes Jahr, jede Klasse und jeder Schüler ist individuell.“ Sie gab ihren Schülern mit auf den Weg: „Es zählt am Ende des Tages nicht die Note, sondern der Mensch.“ Als Erinnerung hob sie die Klassenfahrt nach Wien hervor. „Wir waren wohl jeden Tag 15000 Schritte unterwegs. Aber wir haben alles gesehen, was Wien zu bieten hat.“ Sie erklärte, dass vier Absolventen direkt in den Beruf gehen, vier absolvieren die Kinderpflegeschule und neun Abschlussschüler gehen auf weiterführende Schulen.

Lara Hofbauer

Nach der Zeugnisverteilung wurden noch die Besseren unter lauter Besten geehrt. Magdalena Frank (Schnitt 1,3), Lara Hofbauer (1,4) und Silas Bakay (1,5) erhielten den Preis des Landkreises. Nach dem Gruppenfoto feierten alle zusammen noch bei einem üppigen Büffet und den notwendigen Erfrischungen im Pausenhof.

Die Jahrgangsbesten in Schnaitsee

Magdalena Frank aus Schönberg hatte den besten Schnitt mit 1,3. Sie wird ab September die Kinderpflegeschule in Mühldorf besuchen. „Ich verbringe gerne die Zeit mit Kindern. Das kommt mir sicher in der Zukunft entgegen.“ Passend dazu gehörte neben Mathe das Fach „Soziales“ zu ihren Lieblingsfächern. In ihrer Freizeit ist sie mit ihrem eigenen Pferd in Schönberg unterwegs.

Magdalena Frank

Lara Hofbauer aus Bernham (Schnitt 1,4) möchte sich noch ein Jahr Zeit zur endgültigen Berufswahl geben. Sie absolviert ein Freiwilliges Soziales Jahr im Babenhamer Kindergarten. Ihr Lieblinsfach war ganz klar „Englisch“ „Diese Sprache kann ich mittlerweile fließend sprechen.“ Auch sie hat ein eigenes Pferd mit dem Namen „Schnitzel“. Dieses betreut und reitet sie in Hebertsham.

Silas Bakay aus Forstau bei Waldhausen (Schnitt 1,5) beginnt im September eine Lehre zum Groß- und Außenhandelskaufmann bei der Firma Kreiller. Der sportliche jungen Mann ist bevorzugt mit dem Skateboard unterwegs. Zudem zeichnet und malt er liebend gerne Graffitis. Seine Lieblingsfächer waren die Sprachen Deutsch und Englisch.

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