Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


BADESEEN IN DER REGION

Wasser ist von bester Qualität

Ferien dahoam: Malerischer Sonnenuntergang am Chiemsee, der – wie alle anderen Seen in der Region – über eine „ausgezeichnete Wasserqualität“ verfügt. Ziegler

Die Rekordhitze hat die Region weiterhin voll im Griff. Menschen, Tiere und Pflanzen lechzen nach Abkühlung. Die gute Nachricht dazu: Das Wasser der 35 Badeseen in Stadt und Landkreis Rosenheim ist zwar wärmer als sonst um diese Jahreszeit, aber von bester Qualität.

Rosenheim/Landkreis – „Alle in dieser Badesaison genommenen Proben wurden als bakteriologisch einwandfrei bewertet“, freut sich Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Staatlichen Gesundheitsamts Rosenheim. Er bescheinigt den Badeseen im Raum Rosenheim eine hervorragende Qualität. Einem uneingeschränkten Sommerferienbadespaß stehe nichts im Wege, so der Chef der Behörde.

Mitarbeiter des Gesundheitsamts nehmen an 50 Badestellen an 35 Seen in Stadt und Landkreis regelmäßig Proben. Dabei werden Sanitär- und Umkleideräume, Liegewiesen, Spiel- und Sportplätze in Augenschein genommen. Auch das Wasser der Seen schauen sich die Fachleute an und prüfen, ob es beispielsweise Ölfilme, Teerrückstände oder Algenbildung gibt.

Zur Ermittlung der Wasserqualität, insbesondere im Hinblick auf den Belastungszustand mit Warmblüterfäkalien, werden die Wasserproben auf die Parameter Escherichia coli und Intestinale Enterokokken untersucht. Beide kommen in der natürlichen Darmflora von Menschen und Tieren vor.

Die Feststellung der Temperatur und der Sichttiefe gehören ebenfalls zum Untersuchungsspektrum. Anlassbezogen, beispielsweise bei entsprechenden Beobachtungen von Algenblüte aus der Bevölkerung, werden weitere Proben auf die Toxine der Blaualgen (sogenannte Cyanotoxine) untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden zeitnah veröffentlicht – unter anderem auf der Internetseite des Landratsamtes Rosenheim.

Dort werden derzeit alle 35 Seen mit drei Sternen bewertet. Das ist die beste von fünf EU-Kategorien und steht für „ausgezeichnete Wasserqualität“. Zwei Sterne bedeuten „gute Wasserqualität“, bei einem Stern ist sie „ausreichend“, ohne Stern „mangelhaft“. Die schlechteste Einstufung wäre der Warnhinweis „Vom Baden wird abgeraten“.

Im Simssee fast 26 Grad gemessen

Ganz aktuelle Temperaturdaten gibt es nicht. Die letzten Messungen stammen vom 9. oder 17. Juli. Der mit Abstand kälteste See war dabei der Niederaudorfer Baggersee (Ostufer) mit 17,5 Grad, gefolgt vom Happinger See (Nordufer) mit 20,2 Grad und dem Kieferersee (Ostufer) mit 21 Grad.

Die wärmsten Messstellen befanden sich im Simssee (Badestrand Kiosk) mit 25,9 Grad, im Floriansee bei Rosenheim (Badeplatz) mit 25,6 Grad und im Hartsee bei Eggstätt (Badesteg Mitte) mit 25,5 Grad. Aufgrund der jüngsten Hitze dürften diese Werte in den vergangenen Tagen noch einmal nach oben geklettert sein. Die nächsten Messungen werden am 7. und 13. August vorgenommen.

Wie es die Bayerische Badegewässerverordnung von 2008 vorschreibt, werden insgesamt sechsmal kurz vor und während der Badesaison vom 15. Mai bis 15. September Wasserproben aus den Badeseen entnommen und vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit untersucht. Die Bayerische Badegewässerverordnung setzt dabei die europäische Badegewässerrichtlinie um. ls

Kommentare