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ZWEIFAMILIENHAUS BRENNT

Vier Stunden Löscheinsatz

Am Morgen nach dem Feuerwehreinsatz war das ganze Ausmaß des Schadens sichtbar, der an dem Gebäude in Heufeld entstand. Feuerwehr Heufeld

Ein aufmerksamer Nachbar und funktionierende Rauchmelder trugen dazu bei, dass es beim Brand eines Zweifamilienhauses am Sportplatz in Heufeld (Gemeinde Bruckmühl) in der Nacht zum Sonntag keine Verletzten gab. Der Löscheinsatz gestaltete sich für die Feuerwehr schwierig und dauerte rund vier Stunden.

Bruckmühl – Es war 3.30 Uhr, als verdächtige Geräusche einen Anwohner des Brandobjektes aus dem Schlaf rissen. Ein Blick aus dem Fenster machte ihm schnell klar, dass es beim Nachbarn brennt. Er wählte den Notruf. Im Nachbarhaus hatten zwischenzeitlich die Rauchmelder angeschlagen. Die im Obergeschoss lebenden Bewohner des Gebäudes verständigten laut Polizei sofort die Mitbewohner im Parterre, alle Hausbewohner konnten sich rechtzeitig unversehrt vor den Flammen in Sicherheit bringen.

Gemeldet wurde zunächst ein Balkonbrand. Als die zuerst alarmierten Feuerwehren Heufeld und Bruckmühl am Brandort eintrafen, stellten sie rasch fest, dass die Flammen bereits auf den Dachstuhl des Gebäudes übergegriffen hatten. Sofort wurden die Wehren aus Bad Aibling, Mietraching und Högling nachalarmiert, schließlich kämpften rund 70 Löschkräfte gegen die Flammen an. Auch Kreisbrandrat Richard Schrank fuhr zum Ort des Geschehens.

„Zum Einsatz kamen vier C-Rohre, acht Atemschutztrupps und zwei Drehleitern“, beschreibt Florian Reichmann, Kommandant der Heufelder Feuerwehr, die Dimension des Einsatzes. Es war vor allem der Vollwärmeschutz des relativ neuen Gebäudes, der den Löschtrupps nach Auskunft des Kreisbrandrats zu schaffen machte und ihnen einen schweißtreibenden Einsatz bescherte. „Das Dämmmaterial ist zwar schwer entflammbar, wenn es aber brennt, dann bereitet es Probleme“, weiß Schrank aus Erfahrung.

Bei dem Einsatz in Heufeld seien die offenen Flammen relativ rasch erstickt worden. Die Feuerwehr habe aber große Teile der Verkleidung des Gebäudes öffnen müssen, weil sich dort zahlreiche Glutnester befunden hätten. „Sie alle zu löschen, das braucht seine Zeit“, erklärt der Kreisbrandrat, warum sich der Einsatz über Stunden hinzog. Froh ist Schrank darüber, dass in dem Haus funktionierende Rauchmelder installiert waren, die seiner Einschätzung nach Schlimmeres verhindert haben. „Die Rauchmelder haben sich wieder einmal bewährt und gezeigt, dass sie Leben retten können“, sagt Schrank.

Die Kripo ermittelt nun, welche Ursache für den Brand verantwortlich ist. Dies ist nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim derzeit noch unklar. Aufschluss erwarten sich die Brandfahnder von weiteren Ermittlungen in den nächsten Tagen. Was den Sachschaden betrifft, konnte sich die Polizei am Sonntag bereits konkreter äußern. „Mindestens 150 000 Euro“, heißt es in der Pressemitteilung.

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