SIEBEN LEICHTVERLETZTE

Da war viel Alkohol im Spiel

Sieben Leichtverletzte gab es bei diesem Unfall bei Bernau. reisner
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Sieben Leichtverletzte gab es bei diesem Unfall bei Bernau. reisner

Obwohl er beim Gaufest in Rottau tief ins Glas geschaut hatte, setzte sich ein 52-jähriger Priener noch ans Steuer. Das Ergebnis: ein schwerer Unfall mit sieben Leichtverletzten, darunter vier Kinder.

Prien/Bernau – Zu dem Unfall kam es am Sonntagnachmittag zwischen der Autobahnunterführung und dem Pendlerparkplatz in Bernau. Der Priener war mit seinem Mercedes gegen 16.20 Uhr nach einem laut Polizei ausgiebigen Besuch des Festzeltes in Rottau auf dem Weg in Richtung Prien. Auf dem Beifahrersitz saß seine siebenjährige Tochter.

Zeugen gaben an, dass der Mann zeitweise in deutlichen Schlangenlinien fuhr und dabei immer wieder auf die Gegenfahrspur der B 305 geriet. Kurz vor der Autobahnunterführung Bernau kam ein weißer VW-Bus mit einer fünfköpfigen Urlauberfamilie entgegen. Es kam zum Zusammenstoß.

Im VW-Bus befanden sich neben einem Ehepaar aus Thüringen deren zwölf-, acht- und fünfjährige Kinder.

Die Freiwillige Feuerwehr Bernau eilte mit 17 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen, zur Unfallstelle, ebenso wie der Rettungsdienst mit zahlreichen Kräften und vier Rettungswagen. Die Bundesstraße musste über mehrere Stunden hinweg immer wieder gesperrt und der Verkehr in beide Richtungen abwechselnd durchgeleitet werden. Die beiden Unfallfahrzeuge wurden abgeschleppt. Der Verkehr staute sich zeitweilig bis ins Gemeindegebiet Prien und ins Ortsgebiet Bernau zurück.

Sämtliche Unfallbeteiligten wurden zur Behandlung in die Romed-Kliniken Prien und Rosenheim gebracht. Weil alle Fahrzeuginsassen den Sicherheitsgurt angelegt hatten, wurde keine der Personen schwerer verletzt. Laut Polizei konnten alle Verletzten die Kliniken bis zum frühen Abend wieder verlassen.

Dass der Mercedes-Fahrer nach Alkohol roch, war den Polizisten sofort aufgefallen. Ein freiwilliger Alkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille. Im Anschluss an die Behandlung im Romed-Klinikum Prien wurde daher noch eine Blutentnahme durch einen Arzt veranlasst.

Den alkoholisierten Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung. Der Führerschein wurde bereits sichergestellt. re

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