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Forschung und Entwicklung an der TH Rosenheim: Das Mobilitätsprojekt LIAM

Tüfteln am E-Rollstuhl der Zukunft

Auch Treppen sollen für den E-Rollstuhl der Zukunft kein Hindernis sein.
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Auch Treppen sollen für den E-Rollstuhl der Zukunft kein Hindernis sein.

Menschen, die sich nicht selbstständig fortbewegen können und dennoch mobil sein wollen, sind auf einen Rollstuhl angewiesen.

Wenn die Kraft in den Armen fehlt oder es andere Einschränkungen gibt, kommt ein Elektrorollstuhl zum Einsatz. Dieser ermöglicht die problemlose Bewältigung aus größerer Distanzen.

Allerdings haben solche Rollstühle auch ihre Nachteile, vor allem das hohe Gewicht. An der TH Rosenheim läuft seit etwa einem Jahr ein Forschungsprojekt, um wegweisende Lösungsansätze für den E-Rollstuhl der Zukunft zu erarbeiten.

Neuartiges Konzeptfür Hürden des Alltags

Das Ziel ist die Entwicklung eines neuartigen Konzepts, welches unter anderem die Themen Leichtbau, autonomes Fahren, Tele-Medizin, E-Mobilität, Kommunikationstechnik und Infotainment berücksichtigt und somit die Hürden des Alltags meistern kann.

„Entstanden ist das Projekt aus dem wahren Leben heraus“, erzählt Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Fabian Riß von der Fakultät für Ingenieurwissenschaften. „Ein Junge namens Liam blieb im Urlaub am Mittelmeer mit seinem E-Rollstuhl im Sand stecken. Vier Männer waren nötig, ihn wieder auszugraben.“ Dass auch Ingenieure unter den Helfern waren, denen das Problem keine Ruhe ließ, war die Initialzündung für das Projekt an der TH Rosenheim.

Etwa 15 bis 20 Studierende aus verschiedenen Fachbereichen bringen ihre Ideen und Kenntnisse ein: Neben dem Maschinenbau sind auch Fachleute aus dem Gesundheitswesen, der Informatik und der Betriebswirtschaft gefragt. Letztere behalten die Kostenthematik im Auge, denn der Rollstuhl der Zukunft soll kein exklusives High-Tech-Produkt für eine kleine Zielgruppe werden.

Ergebnisse werdenveröffentlicht

„Eine Besonderheit des Projekts ist, dass die Komponenten und Pläne über eine Open-Source-Plattform der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden“, erläutert Riß. Dadurch sei gewährleistet, dass die innovativen Ansätze nicht nur einem kleinen Kreis vorbehalten bleiben.

Bis zum Sommer will das Team einen verbesserten Prototypen vorstellen, doch das Projekt endet damit nicht. Unternehmen, die es als Sponsor oder mit einer Spende unterstützen möchten, können eine E-Mail an Fabian.Riss@th-rosenheim.de schicken.

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