TH Rosenheim: Meilensteine für den Campus Chiemgau

Der Campus Chiemgau, im Aufbau befindlicher Außenstandort der TH Rosenheim in Traunstein, hat weitere Entwicklungsschritte vollzogen: Zum einen wurde mit dem Sparkassengebäude eine Übergangsimmobilie gefunden, bis der geplante Komplex am Bahnhofsgelände fertiggestellt ist. Zum anderen traf die Hochschule eine Vereinbarung mit dem Landkreis Traunstein über eine Stiftungsprofessur.

Diese ist auf fünf Jahre angelegt und hat zum Ziel, die Weiterentwicklung des Campus Chiemgau voranzutreiben.

„Wir wollen eine Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft aufbauen und so passgenaue Studienangebote schaffen. Die Zusammenarbeit zwischen den heimischen Betrieben und der TH Rosenheim soll weiter verstärkt werden“, sagte Traunsteins Landrat Siegfried Walch (CSU). Nach Ablauf der fünf Jahre soll die durch den Landkreis Traunstein gestiftete Professorenstelle in eine feste Stelle des Freistaats Bayern münden.

Zertifikatsprogramm ab dem Wintersemester

Bereits seit Herbst 2019 finden Seminare am Campus Chiemgau statt. Ab dem kommenden Wintersemester wird das berufsbegleitende Zertifikatsprogramm „Fachingenieur Digitalisierung im Maschinenbau“ angeboten. Im September 2021 beginnt der Einstieg in den berufs- und ausbildungsbegleitenden Studiengang „Maschinenbau“ mit Schwerpunkt Digitalisierung. Weitere Studiengänge sollen ab 2023 folgen.

TH-Präsident sieht großes Potenzial für Campus Chiemgau

„Wir sehen für den neuen Standort der TH Rosenheim großes Potenzial, das Thema Digitalisierung bietet uns viele Chancen. Derzeit stehen wir noch ganz am Anfang, aber in wenigen Jahren werden wir einen lebendigen Campus Chiemgau in Traunstein haben“, so TH-Präsident Prof. Dr. h.c. Heinrich Köster.

Das Sparkassengebäude in Traunstein.

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