Fit werden fürs Management

Daniela Safajoo studiert Unternehmensführung für Gesundheitsberufe.
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Daniela Safajoo studiert Unternehmensführung für Gesundheitsberufe.

In den kommenden Jahren werden aufgrund von Digitalisierung, medizinischen Innovationen und strukturellen Veränderungen sehr gut ausgebildete Fachkräfte immer dringender benötigt.

Das deutsche Gesundheitswesen befindet sich in einem tief greifenden Wandel: In den kommenden Jahren werden aufgrund von Digitalisierung, medizinischen Innovationen und strukturellen Veränderungen sehr gut ausgebildete Fachkräfte immer dringender benötigt. Auf die Krankenhäuser sowie Reha- und Pflegeeinrichtungen kommen damit große Herausforderungen zu, genügend Personal mit entsprechenden Kenntnissen zu finden.

An der TH Rosenheim werden seit vergangenem Herbst eben jene Fachkräfte ausgebildet. Im Oktober startete der berufsbegleitende Studiengang „Unternehmensführung für Gesundheitsberufe“ an der Academy for Professionals (afp). Er richtet sich an Fach- und Führungskräfte im Gesundheitswesen, die sich neben dem Beruf weiterqualifizieren möchten. Aber auch Bewerber ohne Abitur, die entsprechend Berufserfahrung mitbringen, sind gefragt.

„Wir haben den Studiengang mit hochkarätigen Experten der Gesundheitsbranche aus der Region konzipiert, um den Praxisbezug sicherzustellen. Dabei werden ökonomische, juristische, soziale und organisatorische Kompetenzen vermittelt“, erläutert der akademische Leiter des Studiengangs, Prof. Dr. Robert Ott.

Lehre findet vor allem online statt

Angelegt ist das berufsbegleitende Studium auf elf Semester, wobei durch Anrechnung von Praxiserfahrung eine Verkürzung auf acht bis neun Semester möglich ist. Die Lehre findet im Wesentlichen online statt, nur an Freitagen sind Präsenzveranstaltungen an der Hochschule vorgesehen. Am Ende steht als Abschluss der Titel „Bachelor of Science (B.Sc.)“.

Zu den zwölf Studienanfänger/innen gehört Daniela Safajoo, die bei der Klinik Bad Trissl GmbH in Oberaudorf als Bereichsleiterin arbeitet. „Ich möchte beruflich den nächsten Schritt machen und zur Pflegedienstleitung aufsteigen“, sagt die 47-Jährige. Ihr Arbeitgeber unterstützt sie dabei in verschiedener Hinsicht. „Anders wäre es für mich auch gar nicht möglich, diesen Weg zu gehen. Ich bin daher sehr dankbar für diese Chance, mich persönlich weiterzuentwickeln.“

„Man muss es ernst nehmen“

Die ersten Monate im Studium beschreibt Safajoo als sehr interessant, aber durchaus fordernd. „Man muss schon viel lernen. Das ist ungewohnt, wenn man es lange nicht gemacht hat. Aber mit den engagierten Professoren und den netten Kommilitonen macht es auch viel Spaß“, so Safajoo. Wichtig sei, das Studium ernstzunehmen. „Das ist keine Fortbildung, die man so nebenher machen kann.“

Am Dienstag, 23. Februar, sowie am Dienstag, 23. März, finden jeweils ab 18 Uhr Online-Infoabende zum Studiengang statt. Nähere Informationen und Anmeldung dazu beim Programm-Management der afp unter Telefon 0 80 31/8 05-22 85.

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