Pioniere sagen Lebewohl

Erste Absolventinnen und Absolventen des Campus Burghausen der TH Rosenheim verabschiedet

Abschlussfeier Campus Burghausen 2020
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Große Freude herrschte bei den ersten Absolventinnen und Absolventen zum Studienabschluss am Campus Burghausen.
  • Katharina Ober
    vonKatharina Ober
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Bei einer Feierstunde im Stadtsaal haben 36 ehemalige Studierende des Campus Burghausen ihre Abschlusszeugnisse überreicht bekommen. Sie hatten mit der Eröffnung des Außenstandorts der TH Rosenheim im Oktober 2016 ihr Studium der Betriebswirtschaft beziehungsweise des Chemieingenieurwesens aufgenommen.

Burghausen/Rosenheim - TH-Präsident Prof. Dr. h. c. Heinrich Köster gratulierte den ersten Absolventinnen und Absolventen des Campus Burghausen zu ihrem Studienabschluss und bescheinigte ihnen als Pioniere auch „Mut, etwas Neues gewagt zu haben“. Die Planungen für den Campus hätten sich fast zwei Jahrzehnte hingezogen, bis es im Wintersemester 2016/17 endlich losgegangen sei. Zugleich empfahl Köster, der selbst an der TH Rosenheim studiert hat, den ehemaligen Studierenden, den Kontakt untereinander zu halten. „Mein Abschlussjahrgang trifft sich regelmäßig und ich empfinde das jedes Mal als sehr wertvoll“, so Köster.

Mit Studienabschluss „Vision vollbracht“

Die frühere Institutsleiterin Prof. Dr. Britta Bolzern-Konrad sagte in ihrer Rede, mit dem Studienabschluss der ersten 26 Studentinnen und Studenten des Campus Burghausen sei eine „Vision vollbracht“. Sie hat zum 1. Oktober 2020 die Institutsleitung an Prof. Dr.-Ing. Philipp Keil abgegeben, dem sie „Mut zu Entscheidungen und ein glückliches Händchen“ wünschte.

Als Vertreter der Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Chemieingenieurwesen erinnerte sich Markus Bonauer in seinem Rückblick aufs Studium an einen „Sprung ins Ungewisse“, der sich aber absolut gelohnt habe. „Die Professoren hatten jederzeit ein offenes Ohr für uns Studierende und wir konnten auch Einfluss auf die Entwicklung des Campus nehmen“, so Bonauer. Er werde seine Zeit in Burghausen in sehr guter Erinnerung behalten.

„Campus war wie eine Oase für uns“

Ebenso positiv äußerte sich Christina Reiterer als Vertreterin der Betriebswirtschafts-Studierenden. „Der Campus Burghausen war wie eine Oase für uns, hier konnten wir ganz in Ruhe ankommen und Wurzeln schlagen.“ Sie habe nun die Hoffnung, ihre ehemaligen Kommilitoninnen und Kommilitonen nicht aus den Augen zu verlieren und irgendwann auch wieder zu treffen, blickte Reiterer in die Zukunft.

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