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Nach drei Corona-Semestern

Endlich wieder Präsenzlehre an der TH Rosenheim

Studieren macht hungrig: Nicht nur die Hörsäle und Seminarräume sind wieder gut besucht, auch die Mensa ist mittags Anlaufpunkt für viele Studierende.
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Studieren macht hungrig: Nicht nur die Hörsäle und Seminarräume sind wieder gut besucht, auch die Mensa ist mittags Anlaufpunkt für viele Studierende.

Nach drei Corona-Semestern sind die Studentinnen und Studenten der TH Rosenheim Anfang Oktober an die Hochschule zurückgekehrt. Vorbei sind die Zeiten, in denen fast ausschließlich zuhause studiert werden musste - die Normalität ist weitgehend zurück.

Präsenz wieder als Regel, nicht mehr als Ausnahme – unter diesem Motto findet das Studium an der Technischen Hochschule Rosenheim im Wintersemester 2021/22 statt. Voraussetzung dafür ist die 3G-Regel: Die Studierenden müssen geimpft, genesen oder getestet sein, wenn sie an die Hochschule kommen. Die entsprechenden Nachweise werden vor dem Betreten der Hochschulgebäude an allen Standorten stichprobenartig kontrolliert.

Weiter Maskenpflichtin den Gebäuden

Masken gehören für die Studentinnen und Studenten allerdings nach wie vor zum Alltag. In den Gebäuden besteht Maskenpflicht und auch am Sitz- oder Arbeitsplatz, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Um für einen optimalen Gesundheitsschutz zu sorgen, hat die TH Rosenheim zudem ein Lüftungs- sowie ein Reinigungskonzept ausgearbeitet. Wer einen Test benötigt, kann sich an allen Standorten der Hochschule unter Vorlage des Studierendenausweises kostenlos testen lassen, zumindest noch bis zum 30. November.

„Der Austausch istnicht zu ersetzen“

„Wir freuen uns sehr darüber, dass am Campus in Rosenheim und an unseren anderen Standorten wieder Leben eingekehrt ist“, sagt TH-Präsident Prof. Heinrich Köster. Die Studentinnen und Studenten hätten lange genug auf den direkten Kontakt vor Ort und den persönlichen Austausch verzichten müssen. „Die digitale Lehre hat insgesamt sehr gut funktioniert und auch für neue Impulse gesorgt, die wir mitnehmen. Aber der unmittelbare Austausch und das Miteinander sind nicht zu ersetzen“, so Köster. Dies gelte in besonderer Weise für die etwa 1700 Erstsemester, die jetzt ihr Studium aufgenommen haben.

Dem Aufruf, sich im Sommer immunisieren zu lassen, kamen zahlreiche Studierende an der TH Rosenheim nach. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei und wir müssen sie gemeinsam in den Griff bekommen, um dauerhaft ein normales Hochschulleben zu ermöglichen“, so Köster.

Die ersten Wochen im Wintersemester verliefen aus Sicht der Hochschulleitung sehr erfreulich. „Die Studierenden kommen mit viel Verständnis, Verantwortungsbewusstsein und Disziplin an die Campusse, wofür wir sehr dankbar sind. Die Maskenpflicht in den Gebäuden und auch die erforderlichen Tests vor dem Betreten der Hochschule werden durchweg akzeptiert“, sagt Prof. Dr. Eckhard Lachmann, der als Vizepräsident den Bereich Studium und Lehre verantwortet.

Einige Vorlesungenweiter auch online

Wenngleich das Studium an der TH Rosenheim seit dem Semesterstart in der Regel wieder in Präsenz läuft, so hat die Zeit der Online-Lehre Auswirkungen im positiven Sinn. „Einige Professorinnen und Professoren übertragen ihre Lehrveranstaltungen im Wintersemester online aus dem Hörsaal. Sie bieten dieses hybride Format dort an, wo es fachlich und didaktisch Sinn ergibt“, erläutert Lachmann. So könnten auch Studierende bei den Vorlesungen dabei sein, denen eine Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist.

„Ein Lebensgefühl,das gut tut“

Bei den Studierenden ist die Freude groß, endlich wieder in Hörsälen, Seminarräumen und in der Mensa sitzen zu können. „Für uns kehrt ein Lebensgefühl zurück, das nach dieser langen Online-Zeit wirklich gut tut. Die Hochschule ist endlich wieder mit Leben gefüllt. Gerade für diejenigen, die das Studium mit Online-Vorlesungen beginnen mussten, ist das ein ungewohnter, aber sehr willkommener Anblick“, so die Vorsitzenden des Studierendenparlaments der TH Rosenheim, Marco Gohn und Maximilian Lis.

Der Beginn der Präsenzlehre sei gleichzeitig auch ein Zeichen gewesen, dass man die Herausforderungen der Pandemie ein Stück weit hinter sich lassen könne - „das gibt uns Studierenden zusätzlich einen Motivationsschub.“

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