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Fit für die Aufgaben der Zukunft

Neue Studienangebote, neue Lehrformate und neue Gebäude: Die TH Rosenheim in einem Jahrzehnt des Wandels

TH Rosenheim „Fit für die Aufgaben der Zukunft“
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Fast 100 Jahre alt ist die Hochschule in Rosenheim, die aus dem 1925 gegründeten Holztechnikum hervorging. Die langjährige Tradition ist eine Zier, doch viel wichtiger ist der Blick nach vorne. Die TH Rosenheim befindet sich in einem Jahrzehnt des Wandels, der sie fit machen wird für die Aufgaben der Zukunft.

Es gibt eine ganze Reihe von überzeugenden Gründen, an der TH Rosenheim zu studieren: Exzellente Lehre mit hohem Praxisbezug, familiäre Atmosphäre mit persönlicher Betreuung, attraktives Studienangebot für beste Berufschancen und obendrein noch die einzigartige Lage nahe der Berge und Großstädten. Kein Wunder, dass sich die Zahl der Studierenden allein in den vergangenen zwei Jahrzehnten auf jetzt etwa 6.400 verdoppelt hat.

Diverse Herausforderungen

Auf diesen Lorbeeren ruht sich die Hochschule allerdings nicht aus, ganz im Gegenteil. Die Wirtschaft und mit ihr die Wissenschaft stehen vor diversen Herausforderungen: der zunehmende Fachkräftemangel etwa oder eine immer ältere Bevölkerung. Megatrends wie Globalisierung, Digitalisierung, Urbanisierung und Nachhaltigkeit setzen die Leitplanken für den Weg in die Zukunft. „Den Hochschulen kommt auf diesem Weg eine große Bedeutung zu. Bildung, Wissenschaft und Forschung sind das Kapital einer funktionierenden, wissensbasierten Gesellschaft. Die Welt ist in Bewegung – und wir sind es mit ihr“, sagt der Präsident der TH Rosenheim, Prof. Heinrich Köster.

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Digitalen Wandel aktiv gestalten

Die Digitalisierung verändert das Lernen für Studierende schon seit geraumer Zeit. Nicht erst seit der Corona-Pandemie ist Online-Unterricht ein wichtiger Bestandteil der Lehre an der TH Rosenheim. In den kommenden Jahren wird die Bedeutung dieser Formate noch deutlich zunehmen: Im Sommer 2021 wurde das Projekt „HigHRoQ“ (Abkürzung für „Hybride, individuelle und greifbare Hochschullehre in Rosenheimer Qualität“) gestartet, mit dem die Hochschule den digitalen Wandel aktiv gestaltet und ihre Lehre neu ausrichtet.

„Wir begleiten unsere Studentinnen und Studenten künftig durch didaktisch sinnvoll eingesetzte digitale Technologien und mit neuen Lehrformaten bildlich gesprochen auf ihrem Weg zum Gipfel ihres individuellen Kompetenzprofils“, erläutert Prof. Dr. Eckhard Lachmann, der als Vizepräsident für Studium und Lehre das Projekt leitet. Bereits jetzt profitieren die Studierenden zum Beispiel von einem neu eingerichteten Lehrraum, in dem sie sich den Stoff in den Fächern Mathematik und Physik in Gruppen gemeinsam erarbeiten. „Solch ein Angebot gibt es nur an unserer Hochschule“, sagt Lachmann.

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Neues Studienmodell für Ingenieur*innen

Auch die Internationalisierung prägt die Entwicklung der Technischen Hochschule Rosenheim. Mit dem Pionierprojekt „International Technology Studies @TH Rosenheim“ zum Beispiel können Studierende aus dem Ausland ab 2023 ein ingenieurtechnisches Bachelorstudium auf Englisch beginnen. Während der ersten drei Semester verbessern sie zusätzlich ihre Deutschkenntnisse, um das Studium ab dem vierten Semester auf Deutsch fortzusetzen. Dieses Modell wird einzigartig in Deutschland sein und soll vor allem zusätzliche Fachkräfte für die Wirtschaft in der Region generieren. 

Technologiepark als Quantensprung

Ein Quantensprung für die Forschung an der TH Rosenheim steht in der zweiten Hälfte der 20er-Jahre an: In unmittelbarer Nähe zum bestehenden Campus entsteht im Rahmen der Hightech Agenda Bayern ein Technologiepark mit hochmodernen Laboren und Arbeitsplätzen für die Studierenden und das wissenschaftliche Personal. Im Mittelpunkt stehen zentrale Themen wie Künstliche Intelligenz, industrielle Fertigungsprozesse, Robotik, Biokunststoffe, innovative nachhaltige Baukonzepte und Medizin- und Pflegetechnik.

„Wir werden auch beim Wissenstransfer von der Forschung in die Lehre erheblich von den neuen Laboren und Versuchsanlagen profitieren“, betont Vizepräsident Prof. Peter Niedermaier, der in der Hochschulleitung den Bereich Forschung und Entwicklung verantwortet. Das hinzukommende neue Studierendenzentrum soll zudem Raum für eine neue Bibliothek, verschiedene Lernwelten, das International Office, das digitale Zentrum sowie die Mensa und den Studierenden-Service bieten.

„Wir haben sehr viel vor“ „Insgesamt kann man sagen, dass wir in den kommenden Jahren sehr viel vorhaben, um die TH Rosenheim und unsere Studierenden auf die Zukunft vorzubereiten“, so Präsident Köster. Den Wachstumskurs der vergangenen Jahrzehnte wolle man dabei fortsetzen. „Langfristig ist unser Ziel, auf 10.000 Studierende zu kommen. Angesichts unseres einzigartigen Gesamtpakets wird uns das auch gelingen, davon bin ich überzeugt.“ 

Zum Top-Job mit einem Studium an der TH Rosenheim 

Das Studienangebot an den Standorten Rosenheim, Burghausen, Mühldorf am Inn und Traunstein ist groß: Die Fachbereiche Technik, Wirtschaft, Gestaltung, Gesundheit und Soziales bieten fast 50 Bachelor- und Masterstudiengänge, mehr als 20 davon sind auch dual studierbar. Der hohe Praxisbezug durch regelmäßige Praktika in den über 100 Laboren, die vielen Exkursionen zu Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, die engen Kontakte der Hochschule zur regionalen Wirtschaft und dazu die Lage in der Metropolregion München mit Weltkonzernen als potenzielle Arbeitgeber – all das eröffnet erstklassige Perspektiven für den Start ins Berufsleben.

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Studienangebote für Zukunftsthemen Zu den erfolgreichen klassischen Studiengängen wie etwa Architektur, Betriebswirtschaft, Informatik oder Maschinenbau kommen immer mehr Studienangebote, die auf zentrale Themen der Zukunft und den entsprechenden Bedarf an Fachkräften ausgerichtet sind. Da wäre beispielsweise der Bereich Gesundheit und Soziales, der in einer immer älteren Gesellschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt. Ob Physiotherapie, Pflegewissenschaft, Soziale Arbeit oder Medizintechnik, die Berufsaussichten sind durch die Bank glänzend.

Der Gesellschaftstrend zur Nachhaltigkeit findet sich auch im Studienangebot der TH Rosenheim wieder: Ökologisch verträgliche Baustoffe, innovative Bio-Kunststoffe, nachhaltige Prozesstechnologien und ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft sind Beispiele für Studieninhalte, die den Umwelt- und Klimaschutz in den Mittelpunkt stellen. Digitale Technologien führen ebenfalls zu tiefgreifenden Veränderungen von Wirtschaft und Gesellschaft. Die TH Rosenheim bietet vor diesem Hintergrund Studiengänge an, die auf die neuen Anforderungen zugeschnitten sind.

Der Studiengang Applied Artificial Intelligence etwa beschäftigt sich mit der praktischen Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI). Die Studierenden lernen, Maschinen das Sehen, Hören, Verstehen und Lernen beizubringen und so die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine zu optimieren und diese weiterzuentwickeln. 

Neuer Studiengang E-Commerce

Komplett auf die Digitalisierung ausgerichtet ist der Campus Chiemgau in Traunstein. Zu den bestehenden Angeboten kommt zum Wintersemester 2022/23 der neue Studiengang E-Commerce hinzu. Er kombiniert Elemente aus Betriebswirtschaft und Online-Handel mit einer modernen, zukunftsorientierten Ausbildung in den Bereichen digitale Geschäftsmodelle und neue Technologien. Weitere Informationen zum Studienangebot der TH Rosenheim gibt es unter dem Link ➔ www.th-rosenheim. de/studien-bewerber. Einen umfassenden Überblick über die Bachelorstudiengänge vermittelt der Schnuppertag, der in diesem Jahr am Dienstag, 12. April stattfindet. 

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Weiterbildung: Turbo für die Karriere

Auch wer schon fest im Arbeitsleben steht, sollte für neues Wissen offen sein: Mehr Jobsicherheit, bessere Aufstiegschancen und hochwertige Qualifikationen – eine Weiterbildung hat zahlreiche Vorteile, die sich in der Karriere positiv auswirken können. Die Academy for Professionals (afp) der TH Rosenheim eröffnet mit ihrem breiten Angebot an berufsbegleitenden Bachelor- und Masterstudiengängen, Zertifikatsprogrammen und Seminaren für Fach- und Führungskräfte neue berufliche Perspektiven.

Und das mit einer ganzen Reihe an Vorteilen: Hoher Praxisbezug, der stets an den Bedarfen der Teilnehmer*innen und ihrer Unternehmen orientiert ist. Die aktuellsten Trends aus Forschung und Lehre. Flexible Studienorganisation, die die Vereinbarkeit von Weiterbildung und Beruf erleichtert. Eine familiäre Atmosphäre, die viel persönlichen Kontakt ermöglicht. Während sich die Masterstudiengänge der afp an Berufstätige mit erstem Hochschulabschluss richten, sind die berufs- und ausbildungsbegleitenden Bachelorstudiengänge auf Berufstätige ohne akademische Vorqualifikation zugeschnitten.

Je nach Ausbildung und Berufserfahrung können Vorleistungen angerechnet werden. Die Zertifikatsprogramme und Seminare für Fachund Führungskräfte stehen grundsätzlich allen Interessierten offen, die sich in einem Fachgebiet neues Wissen aneignen wollen. Detaillierte Informationen zum Weiterbildungsangebot der afp gibt es unter folgendem Link: ➔ www.th-rosenheim.de/ weiterbildung/.

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