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„Der Innovationspreis ist unser Aushängeschild“

Gerald Rhein, Vorstandsvorsitzender des Seeoner Kreises
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Gerald Rhein, Vorstandsvorsitzender des Seeoner Kreises

Als regionaler Wirtschaftsverband hat es sich der Seeoner Kreis zur Aufgabe gemacht, wichtige Themen der Wirtschaft, Gesellschaft und Politik im südostbayerischen Raum aktiv voranzutreiben.

Einen besonderen Stellenwert hat dabei die Unterstützung der Technischen Hochschule Rosenheim. Ein Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden Gerald Rhein.

Herr Rhein, die Unternehmen engagieren sich, weil sie etwas davon haben. Wie profitieren sie von der TH Rosenheim?

Die Hochschule ist mit ihren vielfältigen Studiengängen Garant für hervorragend ausgebildete Fachkräfte, die der regionale Arbeitsmarkt fortwährend benötigt. Außerdem können Firmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Weiterbildungsangebote zusätzlich qualifizieren. Eine hohe Bedeutung hat zudem die Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Hochschule, die Unternehmen bei der Lösung von Herausforderungen zum Beispiel in der Produktentwicklung oder bei neuartigen Verfahrenstechnologien zugutekommt.

Die Hochschule und der Seeoner Kreis erarbeiten gemeinsam eine neue Transferstrategie. Welches Ziel steht dahinter?

Wir haben uns angeschaut, wie die Kooperationen zwischen der Hochschule und Unternehmen bislang zustande kommen. Es läuft viel über persönliche Kontakte, das ist ganz normal und wird auch weiterhin so sein. Wir wollen mit unserer Transferstrategie jedoch ein neues Level erreichen. Bei einer Umfrage kam heraus, dass einige Firmen in der Region nicht wissen, welches Potenzial die Zusammenarbeit mit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der TH Rosenheim bietet. Hier werden wir den Hebel ansetzen und die verschiedenen Möglichkeiten aufzeigen.

Was sind das für Möglichkeiten?

Die Fakultäten und wissenschaftlichen Einrichtungen der TH verfügen über fundamentiertes Know-how und erstklassig ausgestattete Labore. Hier ergeben sich viele Anknüpfungspunkte für Kooperationen. Zudem ist die Hochschule bestens mit anderen Bildungseinrichtungen vernetzt, und davon können Firmen ebenfalls profitieren. Nicht zuletzt geht es auch darum, Fördermittel für Forschungsvorhaben zu erschließen.

Welche Rolle spielt der Innovationspreis, der in diesem Jahr erstmals vergeben wird?

Der Preis ist das Aushängeschild unserer Transferstrategie, er hat eine deutliche Signalwirkung nach innen und außen. Wir würdigen damit innovative Forschungs- und Transferleistungen in zwei Kategorien: Der Innovationspreis für erfolgreiche Forschungsprojekte in Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Gesellschaft ist mit 8000 Euro dotiert. Für herausragende studentische Projekte vergeben wir den Innovationspreis mit 2000 Euro. Eine Bewerbung ist bis 31. August möglich, wir sind sehr gespannt auf die Projekte.

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