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Stundenlange Suche auf dem Inn

Müldorf - Mehrere Stunden suchten am Freitagabend Hilfskräfte der Wasserwacht, Feuerwehr und Polizei den Inn ab, nachdem Passanten ein herrenloses Schlauchboot gesichtet hatten.

Gegen 19.15 Uhr hatte ein Passant das leere Boot auf dem Inn gesehen und die Polizei alarmiert. Da der Inn Hochwasser führt und damit zurzeit sehr schnell fließt, gingen die Rettungskräfte davon aus, dass für eine möglicherweise gekenterte Bootsbesatzung Lebensgefahr bestehe.Wasserwachten aus Waldkraiburg, Mühldorf, Töging, Altötting, Burgkirchen und Burghausen suchten daraufhin mit 50 Mann und zehn Booten den Inn ab. Die Polizei unterstützte die Helfer mit zwei Hubschraubern, so dass 70 Hilfskräfte im Einsatz waren.

Relativ schnell entdeckten die Einsatzkräfte der Waldkraiburger und der Mühldorfer Wasserwacht eine Gruppe von sieben jungen Erwachsenen zwischen 18 und 28 Jahren auf einer Insel bei Ebing und ein Schlauchboot unweit der Eisenbahnbrücke bei Ehring in der Nähe des Innspitz bei Töging.

Die jungen Erwachsenen auf der Insel erklärten laut eines Sprechers der Wasserwacht zunächst, dass sie das Schlauchboot nicht vermissten. Deshalb setzten die Hilfskräfte die Suche bis gegen 21 Uhr fort. Erst als Polizisten die jungen Leute erneut befragten und ihnen das Boot samt einer darin gefundenen Thermobox samt Personalausweis präsentierten, gaben sie den Verlust des Bootes zu. Es hat sich vermutlich versehentlich gelöst und trieb davon, ohne dass Menschen in dem Boot saßen. Wie die Polizei mitteilte, wurden zwei weitere leere Boote abgetrieben, als die Gruppe gegen 22.45 Uhr von ihrer Insel ans Ufer zurück kehren wollte. Ob den jungen Leuten die Suche in Rechnung gestellt wird, ist noch offen. Das Rote Kreuz, zu dem die Wasserwachten gehören, will heute die Rechtslage prüfen und über eventuelle Schritte beraten. Fest steht jedenfalls, wie es Sprecher Boris Hillmann ausdrückte: "Wir waren mächtig sauer." hon

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