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Rosenheimer Stadtrat

Streit ums Biogas: CSU will Anlage privater Hand

Biogas am westlichen Ortseingang von Neumarkt-St. Veit. Mit der Fernwärme, die die Anlage von Felix Rauscheder produziert, werden kommunale Liegenschaften geheizt.
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Biogas am westlichen Ortseingang von Neumarkt-St. Veit.
  • Thomas Stöppler
    VonThomas Stöppler
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Nicht nur die Grünen wollen eine Biovergärungsanlage, um der Gasknappheit entgegen zu steuern. Auch die CSU fordert nun in einem Eilantrag eine solche Anlage. Nur etwas anders.

Rosenheim - Mit einem Eilantrag will die CSU-Fraktion bei der Sitzung des Umweltausschusses am Mittwoch, 30. November, die Errichtung einer Biogasanlage „nicht durch die Stadt sondern von privaten Unternehmern“ vornehmen lassen - und das sobald wie möglich. Auf die Einführung der Biotonne 2025 will man jedenfalls nicht warten, auch wenn die Anlage eben mit Bioabfall betrieben werden soll. Stattdessen sollen „Landwirte der Stadt und der Region zur energetischen Verwertung der Gülle ihrer Betriebe miteinbezogen werden.“ Als Vorbild gibt die CSU eine Anlage in Dänemark an. Die angedachte Biogasanlage soll nach Willen der CSU-Fraktion im Stadtgebiet „oder näherem Umkreis“ entstehen und ans Erdgasnetz angeschlossen werden. Die sonst in Anträgen übliche Begründung fehlte.

Bereits vor einem Monat hatte die Rosenheimer Grünen ebenfalls per Antrag die Errichtung einer solchen Anlage ins Spiel gebracht. Diese sollte vor allem mit Biomüll betrieben werden, da Gülle durch landwirtschaftliche Hygienevorschriften schwierig zu beschaffen sei. Die Anlage der Grünen sollte in städtischer Hand aber mit Möglichkeiten einer Bürgerbeteiligung sein. Das Vorbild der Grünen ist nicht in Dänemark sondern im Stadtteil Wernhardsberg.

Verhandelt werden beide Anträge am 30. November um 17 Uhr im großen Sitzungssaal des Rosenheimer Rathauses.

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