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Zehn Jahre für fairen Handel

Auch in Rosenheim setzt man sich für fairen Handel ein. Mittlerweile beteiligen sich fast 600 Städte an dieser Bewegung.

Rosenheim – Als Fairtrade-Stadt setzt sich Rosenheim bereits seit drei Jahren für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbauernfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika ein.

„Die große Politik mag in Berlin oder auf nationaler Ebene beschlossen werden, umgesetzt wird sie von Städten und Kommunen. Die machen den Unterschied“, erklärte Dr. Beate Burkl, Dritte Bürgermeisterin und Vorsitzende des Fördervereins Fairtrade-Stadt Rosenheim e.V. zum Jubiläum. „Wenn sich Städte gemeinsam für fairen Handel einsetzen, können wir enorm viel bewegen und tragen dazu bei, dass Menschen im Globalen Süden vom Kaffee-, Bananen- oder Kakaoanbau leben und ihre Familien ernähren können“, so Burkl weiter.

Am 2. April 2009 – vor fast genau zehn Jahren – zeichnete TransFair die erste deutsche Fairtrade-Town aus. Innerhalb weniger Jahre wuchs die Bewegung: Mittlerweile tragen fast 600 Städte in Deutschland den Titel. „Aus der Idee, Städte und Kommunen zu Botschaftern des fairen Handels zu machen, ist ein riesiges aktives Netzwerk geworden“, erklärte Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von TransFair e.V., stolz. „Über die Hälfte der Deutschen lebt bereits in einer Fairtrade-Stadt.

Auch Promis sind dabei

Das zeigt, wie viele Menschen sich für fairen Handel engagieren“, so Overath weiter. Rosenheimer Gastronomen und Einzelhändler verkaufen und verwenden in Rosenheim Fairtrade-Produkte. Selbst die Jüngsten machen mit: Die Grund- und Mittelschule Westerndorf St. Peter und das Karolinen-Gymnasium tragen den Titel Fairtrade-School und Schülerinnen sowie Schüler klären regelmäßig über faire Handelsbedingungen auf. An der städtischen Mädchenrealschule gibt es ein von Schülerinnen betreutes faires Schulcafé. Auch die Technische Hochschule Rosenheim bringt fairen Handel seit Jahren mit der fairen und nachhaltigen Gestaltung der Industrie- und Kontaktmesse IKORO auf den Campus.

Von Fairtrade-Kaffee in öffentlichen Einrichtungen bis zu fairer Berufskleidung – Städte und Kommunen kaufen ein und haben damit eine große Marktmacht. Um diese noch stärker zu nutzen und den fairen Welthandel auf die lokale Agenda zu setzen, vernetzt die Kampagne „Fairtrade-Towns“ Akteure aus Politik, Wirtschaft sowie Zivilgesellschaft. Rosenheim ist eine von über 2000 fairen Städten weltweit.

Unter dem Slogan „Ihr seid ja fairrückt“ feiert TransFair Jubiläum und das Engagement der Städte. Auch prominente Persönlichkeiten wie Schauspielerin Lea Marlen Woitack und Stand-up-Comedian Moritz Neumeier feiern mit. Zum runden Geburtstag der Kampagne wirkten sie an einem Videoclip mit, der auf das Engagement der Städte aufmerksam macht. In Deutschland setzen sich fast 600 Städte und Schulen sowie 25 Universitäten für fairen Handel ein. Mehr unter www.fairtrade- towns.de/10Jahre.

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