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Neuer Dirigent der Wasner Musi

„Wollen mit Musik erfreuen“: Hans Rutz aus Rosenheim über seine Premiere als Kapellmeister

Freut sich auf die kommenden Termine: Der neue Dirigent der Wasner Musi Hans Rutz (vorne rechts).
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Freut sich auf die kommenden Termine: Der neue Dirigent der Wasner Musi Hans Rutz (vorne rechts).

Rosenheim – Proben alleine oder im kleinen Kreis, monatelang keine Auftritte und statt Geselligkeit und Unterhaltung nur Stille. Die Corona-Pandemie hatte auch die Wasner Musi hart getroffen. Umso größer ist die Freude jetzt darüber, dass mit dem Panger Volksfest die erste Festzelt-Saison nach über zwei Jahren in vollem Gange ist und mit echter Blasmusik die Grundlage für geselliges Zusammensein zurück ist.

Darüber hinaus hat – von der Öffentlichkeit unbemerkt – ein Dirigentenstab-Wechsel stattgefunden. Hans Rutz heißt der neue Kapellmeister im Rosenheimer Süden als Nachfolger von Stadtrat Josef Gasteiger. Die OVB-Heimatzeitungen haben mit dem 37-Jährigen Landwirt über Lampenfieber und Lieblingstitel gesprochen.

Mit dem Einzug, dem Frühschoppen und dem bayerischen Abend liegen drei Festzelt-Tage hinter Ihnen und der Wasner Musi. Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie daran denken?

Hans Rutz:Die vielen freudigen Gesichter, vom Einzug bis hin zum voll besetzten Zelt, waren etwas ganz besonderes. Alle waren gut gelaunt und die Stimmung war ausgelassen.

Welche Freude überwiegt: Die, dass Sie jetzt als Dirigent einer Blaskapelle vorstehen oder die, dass es endlich wieder möglich ist, vor viel Publikum zu spielen?

Rutz: Auf jeden Fall die, wieder vor einem großen Publikum zu spielen. Da wir eine relativ kleine Kapelle sind, werde ich auch als Musikant gebraucht und reduziere das Dirigieren auf das Notwendigste. Bei uns soll die Musik im Vordergrund stehen.

Josef Gasteiger hinterlässt ebenso wie dessen Vorgänger Josef Hauser große Fußstapfen. Wie lief die Übergabe ab?

Rutz: Leider nur im ganz kleinen Kreis unter uns Musikanten. Die Übergabe sollte vor zwei Jahren am Panger Volksfest stattfinden, das der Pandemie zum Opfer fiel. Josef Gasteiger prägte die Kapelle fast zwei Jahrzehnte lang und hat sehr viel geleistet. Ihm wollten wir eigentlich einen würdigen Abschied bereiten. Das hat bis heute leider nicht geklappt.

Was ist das Wichtigste bei den Auftritten? Und wie ist es mit Lampenfieber?

Rutz: Das Wichtigste ist meiner Meinung nach, dass die Stimmung unter den Musikanten gut ist. Dann ist auch die Freude auf das Musik machen groß. Wir versuchen bei jedem Auftritt den Wünschen unseres Publikums nachzukommen, und somit einen guten Auftritt abzuliefern. Lampenfieber kenne ich mittlerweile nicht mehr, weil wir ein eingespieltes Team sind und jeder sich gegenseitig unterstützt.

Das Repertoire der Wasner Musi ist breit gefächert. Was sind ihre Lieblingsstücke?

Rutz: Da wir für sehr unterschiedliche Anlässe Musik machen, haben wir dementsprechend eine große Auswahl an Polkas und Märschen und modernen Stimmungsliedern. Meine Aufgabe als Dirigent ist es, den Geschmack des jeweiligen Publikums individuell zu treffen. Da ich ein musikliebender Mensch bin, habe ich nur Lieblingsstücke in unserem Programm(lacht).

Vor welchen Herausforderungen stehen die heimischen Blaskapellen? Hat die Wasner Musi genügend Nachwuchs?

Rutz: In der heutigen Zeit mit vielen Freizeitangeboten ist es nicht mehr leicht, junge Menschen für das Erlernen eines Blasinstruments begeistern können. Wir haben zum Glück aktuell vier junge Musikantinnen und Musikanten aus dem südlichen Stadtgebiet neu aufnehmen dürfen. Jedoch freuen wir uns über jeden, der sich noch der Wasner Musi anschließt.

Das Panger Volksfest neigt sich dem Ende zu. Welche Termine folgen?

Rutz: Es stehen verschiedene Maibaum-, und Bierfeste sowie eine Hochzeit im Kalender. Natürlich hoffen wir, dass es die Pandemie zulässt, heuer wieder das Herbstfest und das Inngau-Trachtenfest stattfinden zu lassen. Denn unser Auftrag ist es, die Menschen in Rosenheim und im Umland mit unserer Musik zu erfreuen.