Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


In Zusammenarbeit mit Verein „Gemeinsam“

Wohnungsbörse für Geflüchtete: So hilft der Rosenheimer Stadtjugendring Ukrainern

Unterstützen die Menschen aus der Ukraine: (von links) Franziska Zimmermann und Lisa Simhofer, beide von der Hotline des Stadtjugendrings, Arina Schaller von „Gemeinsam“, sowie Johannes Merkl, Geschäftsführer des Stadtjugendrings.
+
Unterstützen die Menschen aus der Ukraine: (von links) Franziska Zimmermann und Lisa Simhofer, beide von der Hotline des Stadtjugendrings, Arina Schaller von „Gemeinsam“, sowie Johannes Merkl, Geschäftsführer des Stadtjugendrings.

„Rosenheim hilft“ ist die zentrale Koordinationsstelle des Stadtjugendring Rosenheim für alle Arten von ehrenamtlich engagierte Hilfsangeboten für geflüchtete Ukrainer. Ab sofort gibt es auf der Website auch die Möglichkeit, Wohnraum anzubieten – aus gutem Grund.

Rosenheim – Der Stadtjugendring bietet auf der Website „Rosenheimhilft“ ab sofort die Möglichkeit, privaten Wohnraum für geflüchtete Menschen aus der Ukraine anzubieten. Privatpersonen, die eine Unterkunft anbieten wollen, können ein Formular auf der Website www.rosenheimhilft.de ausfüllen. Die Angaben werden dann vom Stadtjugendring Rosenheim auf Ukrainisch übersetzt und auf der Website veröffentlicht.

Die Vermittlung geschieht in Kooperation mit der deutsch-ukrainischen Vereinigung „Gemeinsam“, die unter anderem anbietet, bei der Wohnungssuche und der Einrichtung zu helfen.

Bürokratie dauert oft zu lang

„Der Bedarf ist da, aber oft dauert die Bürokratie viel zu lange. Wir wollen schnelle Hilfe anbieten“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Arina Schaller. Sie selbst komme aus der Ukraine, habe sich zur Aufgabe gemacht, ihre Landsleute zu unterstützen.

Im April gründete sie daraufhin den Verein „Gemeinsam“ und nahm Kontakt mit dem Geschäftsführer des Stadtjugendrings, Johannes Merkl, auf. „Wir bieten die Plattform und den organisatorischen Rahmen. Der Verein kümmert sich um die Umsetzung“, sagt der Geschäftsführer. Mit dem zusätzlichen Angebot soll es gelingen, die Rosenheimer, die Wohnraum anbieten wollen, mit den geflüchteten Menschen aus der Ukraine zusammenzubringen.

Passt die Aufnahme zur eigenen Lebenssituation?

„Wir wissen, dass viele Menschen gerne helfen würden, geflüchteten Menschen einen Wohnraum zu geben. Solche Angebote sind eine ganz große Geste und das würden wir gerne unterstützen. Aber wer Wohnraum anbietet, sollte sich auch gut überlegen, ob das wirklich zur eigenen Lebenssituation passt und ob der Wohnraum auch geeignet ist.

Es ist wichtig, sich vorher beraten zu lassen und sich gut zu informieren“, sagt Johannes Merkl, Geschäftsführer des Stadtjugendrings.

Informationen darüber, was potenzielle Anbieter beachten sollten, finden sich auf der Website der Caritas Rosenheim. Es wird empfohlen, sich persönlich oder telefonisch beim Fachdienst Asyl und Migration der Caritas beraten zu lassen, um die Hilfe für geflüchtete Menschen erfolgreich zu gestalten. Der Stadtjugendring Rosenheim übernimmt lediglich die Vermittlung des Wohnraumangebots, aber keine persönliche Betreuung oder Beratung.

Ehrenamtskoordination für Helfer

Der Stadtjugendring organisiert derzeit im Auftrag der Stadt Rosenheim die Ehrenamtskoordination für Helfer. Unter der Telefonnummer 08031/941 38 33 oder der Mailadresse rosenheimhilft@stadtjugendring.de werden Anfragen und Angebote entgegengenommen. Wer zum Beispiel privat Menschen aus der Ukraine aufgenommen hat und personelle Unterstützung braucht oder Sachspenden, kann sich hier melden. Ebenso können Rosenheimer hier ehrenamtliche Unterstützung anbieten. Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr besetzt.

re

Mehr zum Thema

Kommentare