Für 2012 wird Verlust des Eigenbetriebs auf 2,9 Millionen Euro veranschlagt

Wirtschaftsplan für Klinikum genehmigt

Rosenheim - Der nichtöffentlich tagende Krankenhausausschuss hat dem Wirtschaftsplan für 2012 für das Klinikum zugestimmt. Nun lag der Plan dem Stadtrat zur Beschlussfassung vor. Das Gremium signalisierte jetzt einstimmig sein Einverständnis mit dem vorgeschlagenen Plan. Laut dem von der Verwaltung vorgelegten Eckdatenentwurf für das Sondervermögen beinhaltet der Erfolgsplan Erträge von knapp 3,8 Millionen Euro, Aufwendungen von 6,7 Millionen Euro und schließt mit einem Verlust von 2,9 Millionen Euro ab.

Davon entfallen auf Abschreibungsverluste auf mit Eigenkapital finanziertes Anlagevermögen 2,9 Millionen Euro. Der Vermögensplan beinhaltet Einnahmen und Ausgaben von jeweils 7,4 Millionen Euro und wird mit diesem Betrag festgesetzt.

Der geplante Jahresfehlbetrag in Höhe von 2,9 Millionen Euro ist grundsätzlich nach Ablauf von fünf Jahren durch Abbuchung von den Kapitalrücklagen auszugleichen. Aufgrund der dadurch zu erwartenden Minderung der bei der Stadt als Finanzanlage bilanzierten Kapitalrücklage ist im städtischen Haushalt jährlich eine entsprechende Rückstellung zu bilden. Im Haushalt 2012 sind daher Aufwendungen für den Ausgleich des Jahresverlusts in Höhe von 2,9 Millionen Euro zu veranschlagen.

Nach dem Vermögensplan ergibt sich ein Kreditbedarf für Investitionen in Höhe von 2,8 Millionen Euro. Damit soll der Erwerb der bisherigen Erbbaurechtsgrundstücke der Bürgerheim-Stiftung finanziert werden, worauf sich das ehemalige Personalwohnheim befand und derzeit der Neubau des Hauses 7 des Klinikums entsteht.

Als Höchstbetrag für die Aufnahme von Kassenkrediten wird wie im Vorjahr ein Betrag von zwei Millionen Euro vorgeschlagen. Nach den Vorgaben der Gemeindeordnung, die als Höchstbetrag ein Sechstel der Erträge des Erfolgsplanes nennt, ergäbe das für den Eigenbetrieb Klinikum einen Betrag von lediglich 625000 Euro.

Da in begründeten Fällen von der Sollvorschrift abgewichen werden kann, ermöglicht der höhere Kassenkreditrahmen ein flexibles und wirtschaftliches Zinsmanagement. Verpflichtungsermächtigungen sind in Höhe von insgesamt 12,39 Millionen Euro vorgesehen. re

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