Grünes Licht für Baubetriebshof und Stadtentwässerung

Wirtschaftspläne genehmigt

Rosenheim - Die in den jeweiligen Fachgremien bereits diskutierten Wirtschaftspläne der städtischen Eigenbetriebe Baubetriebshof und Stadtentwässerung (wir berichteten) genehmigte der Stadtrat einschließlich der Stellenpläne zügig in seiner jüngsten Sitzung.

Beim Baubetriebshof wurde der Höchstbetrag für Kassenkredite wie im Vorjahr auf 1,8 Millionen Euro festgesetzt. Laut Gemeindeordnung soll der Höchstbetrag ein Sechstel der Erträge des Erfolgsplans nicht überschreiten. Das ergäbe einen Betrag von lediglich 1,44 Millionen Euro. Da aber in begründeten Fällen von der Sollvorschrift abgewichen werden kann, wurde dem städtischen Eigenbetrieb ermöglicht, flexibel auf Liquiditätsengpässe und Zinsentwicklungen zu reagieren. Der Baubetriebshof hat für Investitionen 624000 Euro veranschlagt. Zusätzlichfallen Tilgungsleistungen in Höhe von 100000 Euro an. Es wird mit einem Jahresüberschuss von 193000 Euro gerechnet, wie Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer vortrug. "Voraussetzung dafür ist, dasses weiter schneit", spielte die Verwaltungschefin auf die Tatsache an, dass der Bauhof umso mehr Gewinn erwirtschafte, je mehr Winterdiensteinsätze anfallen.

Beim Eigenbetrieb Stadtentwässerung wird - wie schon 2011 - ein Höchstbetrag von Kassenkrediten von drei Millionen Euro festgesetzt. Laut der bereits erwähnten Gemeindeordnung läge die Grenze bereits bei 1,5 Millionen Euro. Auch hier setzt man auf höhere Flexibilität. Insbesondere kann bei einem entsprechenden Kassenkreditrahmen die Aufnahme von Krediten für Investitionsmaßnahmen bei ungünstigen Zinssituationen geschoben oder es können erwartete Geldeingänge - zum Beispiel aus der Erstattung von Abwasserabgaben - abgewartet werden. re/hh

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